Google geht auf die Anbieter von Paid Content zu und ermöglicht es Teilnehmern an seinem „First Click Free“-Programm in Zukunft, den Service auf fünf Zugriffe pro Tag zu beschränken.
Die Angebote von Verlagen, die sich an „First Click Free“ beteiligen, werden auch dann von Google durchsucht, wenn sie hinter einer Paywall versteckt sind. Bedingung ist allerdings, dass der mit der Suche gefundene Artikel dann auch kostenlos angesehen werden kann: Der „erste Klick“ auf die kostenpflichtige Seite ist gratis.
Google begründet das damit, dass man kein „Cloaking“ erlauben wolle: Dem Nutzer dürfe kein anderer Inhalt angezeigt werden als der Suchmaschine. In der Praxis hieß das bisher allerdings, dass man beliebig viele Inhalte einer kostenpflichtigen Seite für lau lesen konnte, wenn man sie über Google fand.
Diesem Schlupfloch wird mit der neuen Regelung ein Riegel vorgeschoben: Verlage können sich dafür entscheiden, die „First Click Free“-Regelung so einzuschränken, dass nur noch fünf Aufrufe pro Tag kostenlos sind. Danach wird dem Nutzer die übliche Aufforderung angezeigt, sich zu registrieren oder ein Abo abzuschließen.