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Studie: Deep Packet Inspection und Netzzensur

von markus um 18:25 am Dienstag, 30. Juni 2009 | 5 Kommentare

Bei Global Voices Advocacy gibt es eine Studie über “Deep Packet Inspection and Internet Censorship” zum Download (PDF).

As this paper will argue, the link between deep packet inspection and internet censorship is of far greater concern for freedom of speech than its use in traffic shaping or preventing copyright infringement. At the present time many of the states censoring the internet are already known to use deep packet filtering. A further question that arises in this context is whether state actors which censor the internet are following the lead of non-state actors and modifying content within the data stream rather than just blocking it. As DPI opens the door for far more subtle censorship methods, it could lead to a move from filtering internet content to editing it.

Kommentare

5 Kommentare zu “Studie: Deep Packet Inspection und Netzzensur”

  1. Markus Hansen
    Jun 30th, 2009 @ 21:33

    Gegen ein solches “content editing” mittels DPI ist SSL/TLS imho eine Möglichkeit. Wann gibt es es netzpolitik.org im deafult per SSL? Mit allgemein erkanntem Cert?

  2. markus
    Jun 30th, 2009 @ 21:50

    Ich packs mal auf To-Do Liste. Inoffiziell gibts https mit eigenem Zertifikat schon seit Jahren.

  3. Interessantes woanders (2009.07.01) › Immersion I/O
    Jul 1st, 2009 @ 9:08

    [...] Studie: Deep Packet Inspection und Netzzensur [...]

  4. BenBE
    Jul 1st, 2009 @ 10:20

    @Markus: CAcert könnte etwas Unterstützung brauchen. Wäre sicherlich eine Möglichkeit, denen zu helfen ;-)

    Aber bzgl. DPI ist diese Erkenntnis eigentlich nichts wirklich Überraschendes. Verschwörungstheoretiker und Leute, die 1+1 zusammenzählen können, haben sowas schon seit längerem auf der Befürchtungsliste. Wenn das jetzt mehr oder weniger offiziell zugegeben wird, heißt das doch nur, dass es bereits länger im Einsatz ist. Die Möglichkeiten dazu wurden ja bereits vor Jahren auf C3’s demonstriert.

    Zumal man nicht einmal Information sperren muss, damit man diese Unterdrücken kann. Es reicht u.U. sogar schon, wenn Seiten mit missliebigen Inhalten “nur tröpfchenweise” erreichbar sind, um dafür zu sorgen, dass eine Vielzahl an Nutzern diese meiden werden.

    Dass somit aber die Katze aus dem Sack ist, sollte im Endeffekt nun endlich dazu führen, dass die Distribution endlich auf gesicherte Verbindungen und Verifizierbare Downloads umgebaut wird.

    Es ist aber traurig, mit anzusehen, dass eine einstmals hervorragende Idee durch immer mehr Machtgier einzelner so in Grund und Boden gestampft wird.

  5. Jahresrückblick 2009 : netzpolitik.org
    Dez 22nd, 2009 @ 14:54

    [...] Global Voices Advocacy gibt es eine Studie über “Deep Packet Inspection and Internet Censorship” zum [...]

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