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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 11:10:43 +0000</pubDate>
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		<title>Telekom-Paket: Frankreich macht Druck gegen Parlament</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 11:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der franz&#246;sische Pr&#228;sident Sarkozy st&#246;rt sich an einem vom EU-Parlament beschlossenen &#196;nderungsantrag zum Telekom-Paket (Hier: Trautmann-Report). Das Parlament hatte in einer leicht chaotischen Abstimmung mit mehreren Wahlg&#228;ngen nur zu diesem &#196;nderungsantrag den folgenden Text beschlossen: 

ga) applying the principle that no restriction may be imposed on the fundamental rights and freedoms of end-users, without a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der franz&#246;sische Pr&#228;sident Sarkozy st&#246;rt sich an einem vom EU-Parlament beschlossenen &#196;nderungsantrag zum Telekom-Paket (Hier: Trautmann-Report). Das Parlament hatte in einer leicht chaotischen Abstimmung mit mehreren Wahlg&#228;ngen nur zu <a href="http://netzpolitik.org/2008/europaparlament-stimmt-ueber-telekom-paket-ab/">diesem &#196;nderungsantrag den folgenden Text beschlossen</a>: </p>
<blockquote><p>ga) applying the principle that no restriction may be imposed on the fundamental rights and freedoms of end-users, without a prior ruling by the judicial authorities, notably in accordance with Article 11 of the Charter of Fundamental Rights of the European Union on freedom of expression and information, save when public security is threatened where the ruling may be subsequent.</p></blockquote>
<p>Konkret meint der Text, dass Internetsperrungen nicht ohne richterliche Genehmigung durchgef&#252;hrt werden d&#252;rfen. Die Franzosen wollen allerdings mit einer neuen Beh&#246;rde und in der Zusammenarbeit mit der Privatpolizei der Unterhaltungsindustrie (vermeintliche) Tauschb&#246;rsennutzer aus dem Internet aussperren d&#252;rfen (Das System der &#8220;Graduate Response&#8221;).</p>
<p>Im Rahmen der franz&#246;sischen Ratspr&#228;sidentschaft hat Sarkozy nun einen Brief an den EU-Kommissionschef Jose Manuel Durao Barroso und die Medienkommissarin Viviane Reding geschrieben, indem er diese pers&#246;nlich bittet, den ihm nicht passenden Teil einfach zu streichen. Tolles Demokratieverst&#228;ndnis. Im Rahmen der ersten Lesung haben sich von den EU-Abgeordneten letztendlich 573 zu 74 f&#252;r den oben zitierten Text ausgesprochen. Unter den 74 Gegnern finden sich aber &#252;berdurchschnittlich viele franz&#246;sische Konservative.</p>
<p>Die EU-Kommission antwortete jetzt mit einer Pressemeldung auf den franz&#246;sischen Brief:</p>
<blockquote><p>The European Commission invites the French government to discuss its views on Amendment 138 with ministers of the other 26 Member States. As the EU Telecoms Package is decided under the co-decision procedure, agreement of Parliament and Council is required before an amendment can become law.</p></blockquote>
<p>Zwischen den Zeilen wird der Brief vor allem formell abgelehnt. Frankreich soll sich erstmal mit den anderen Staaten im EU-Rat am 27. November einigen und dort eine Mehrheit f&#252;r den &#196;nderungswunsch organisieren, bevor man dar&#252;ber in den Verhandlungen mit dem EU-Parlament &#252;ber einen &#8220;Gemeinsamen Standpunkt&#8221; sprechen kann. Bleibt zu hoffen, dass dieser Punkt, wie vom EU-Parlament beschlossen, erhalten bleibt.</p>
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		<title>Netzneutralit&#228;t - Was passiert in Deutschland?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 10:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Auch wenn in Deutschland viel &#252;ber Netzneutralit&#228;t diskutiert wird - in der Politik ist das Thema bisher kaum angekommen. Dabei ist es eigentlich eine Frage, die nur per Gesetz geregelt werden kann, also von der Politik. Wollen wir das Internet so "neutral" behalten, wie es bisher war? Oder wollen wir zulassen, dass die Netzbetreiber bestimmte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn in Deutschland viel &#252;ber Netzneutralit&#228;t diskutiert wird - in der Politik ist das Thema bisher kaum angekommen. Dabei ist es eigentlich eine Frage, die nur per Gesetz geregelt werden kann, also von der Politik. Wollen wir das Internet so &#8220;neutral&#8221; behalten, wie es bisher war? Oder wollen wir zulassen, dass die Netzbetreiber bestimmte Daten priorisiert, verlangsamt oder sogar gar nicht weiterleiten?</p>
<p>Wenn ein Gesetz kommen w&#252;rde, das die Netzneutralit&#228;t festschreibt, dann w&#252;rde das wahrscheinlich aus dem <a href="http://ec.europa.eu/commission_barroso/reding/index_de.htm">&#8220;EU-Kommissariat f&#252;r Informationsgesellschaft und Medien&#8221;</a> kommen. Dieser Teil der EU-Kommission unter F&#252;hrung von Viviane Reding k&#252;mmert sich unter anderem auch um die Regulierung von Telekommunikationsnetzen. Was die EU-Kommissarin Reding &#252;ber das Thema &#8220;Net Neutrality&#8221; denkt, ist also von h&#246;chster Bedeutung.</p>
<p>Auf einer Konferenz in D&#228;nemark hat sie nun k&#252;rzlich eine <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/08/473&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=nl">Rede zum Thema &#8220;Net Neutrality&#8221; gehalten.</a> Dort hat sie zum ersten Mal angedeutet, wie die Kommission zu dem Thema steht. In ihrer Rede sagt sie ungef&#228;hr folgendes: Sie sieht keine Notwendigkeit daf&#252;r, die Netzneutralit&#228;t gesetzlich zu verankern. Vielmehr meint sie, dass Eingriffe in die Netzneutralit&#228;t unter Umst&#228;nden zul&#228;ssig sind - sie spricht insofern von &#8220;legitimen Praktiken des Netzwerkmanagements&#8221;. Au&#223;erdem verweist sie darauf, dass besonders diskriminierende Praktiken bereits jetzt gesetzlich verboten sind.</p>
<p>F&#252;r die Unterst&#252;tzer der Netzneutralit&#228;t kann dieser Ansatz der EU-Kommission als vorl&#228;ufige Niederlage gelten. So lange Viviane Reding nicht glaubt, dass hier eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralit&#228;t notwendig ist, wird wohl auch nichts passieren - und dann k&#246;nnen die Netzwerkbetreiber, wenn sie denn wollen, ihre Netze auch &#8220;nichtneutral&#8221; gestalten.</p>
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		<title>Freitag: Wieder CC-Party in Siegen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 13:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In Siegen gibt es am 10.10. wieder eine CC-Party im "7inch". Christoph Br&#252;ning legt "Rockiges und Querbeet" auf, alles garantiert freie Musik. Hier gibts einen Flyer. Eventuell wird alles auch live ins Netz &#252;bertragen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Siegen gibt es am 10.10. wieder eine CC-Party im &#8220;7inch&#8221;. Christoph Br&#252;ning legt &#8220;Rockiges und Querbeet&#8221; auf, alles garantiert freie Musik. <a href="http://cchristoph.de/cc-at-7inch-flyer-2008-10-10-400dpi.png">Hier gibts einen Flyer</a>. Eventuell wird alles auch live ins Netz &#252;bertragen.</p>
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		<title>Live-Interview mit Facebook-Gr&#252;nder Marc Zuckerberg</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 17:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Montag vormittag von 10:30h -11:30h interviewe ich zusammen mit Ulrike Reinhard und Dominik Wind im Rahmen von We-TV den Facebook-Gr&#252;nder Marc Zuckerberg. Das Interview wird ein kleines Experiment, weil wir eine Videokonferenz-Software nutzern, aber alle im selben Raum sitzen. Das heisst, es ist live, man kann es im Netz verfolgen und als Chatpartner auch teilnehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag vormittag von 10:30h -11:30h interviewe ich zusammen mit Ulrike Reinhard und Dominik Wind im Rahmen von <a href="http://www.we-magazine.net/2008/09/30/mark-zuckerberg-facebook-im-we-livestream/">We-TV</a> den Facebook-Gr&#252;nder Marc Zuckerberg. Das Interview wird ein kleines Experiment, weil wir eine Videokonferenz-Software nutzern, aber alle im selben Raum sitzen. Das heisst, es ist live, man kann es im Netz verfolgen und als Chatpartner auch teilnehmen. Mal schauen, ob alles technisch gut klappt.   </p>
<p>Und hier l&#228;ufts:<span id="more-6613"></span></p>
<p id="zoomlet">Bitte aktivieren Sie JavaScript in Ihrem Browser, wenn keine Inhalte geladen werden.</p>
<p>Please activate JavaScript in your browser if some content may not be visible or may not display correctly.</p>
<p><script src="http://application.webzooms.tv/contentdelivery/javascript?c=79887295222e0fe585769e3b63d705dc14a8858b" type="text/javascript"></script></p>
<p>Ein paar Fragen hab ich mir schon ausgedacht und ich hoffe, dass die zeitlich auch klappen. Falls Ihr Fragen habt, k&#246;nnt ihr die auch gerne in den Kommentaren posten.</p>
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		<title>Blinkenlights Stereoscope</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 20:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Tim Pritlove &#038; Co sind gerade in Toronto, um Blinkenlights wieder neu aufzuf&#252;hren. Das Computerdisplay sind diesmal zwei eindruckvolle H&#228;user. Hier ist die CCC-Pressemitteilung:

Nach langer Pause erwachte das Projekt Blinkenlights wieder zu neuem Leben: Das Rathaus der gr&#246;&#223;ten kanadischen Stadt Toronto ist der neue Bildschirm mit 960 Fenstern (also 960 Pixeln mit 16 Helligkeitsstufen) auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tim.geekheim.de/">Tim Pritlove</a> &#038; Co sind gerade in Toronto, um <a href="http://blinkenlights.net/stereoscope">Blinkenlights wieder neu aufzuf&#252;hren</a>. Das Computerdisplay sind diesmal zwei eindruckvolle H&#228;user. Hier ist die <a href="http://ccc.de/updates/2008/blinkenlights-stereoscope?language=de">CCC-Pressemitteilung</a>:</p>
<blockquote><p>Nach langer Pause erwachte das Projekt Blinkenlights wieder zu neuem Leben: Das Rathaus der gr&#246;&#223;ten kanadischen Stadt Toronto ist der neue Bildschirm mit 960 Fenstern (also 960 Pixeln mit 16 Helligkeitsstufen) auf 2 Geb&#228;uden. Es handelt sich also um zwei Bildschirme, die noch dazu nach innen gekr&#252;mmt sind. Die zwei Bildschirme gaben dem Projekt den Namen Blinkenlights Stereoscope. Es wird vom 4. bis 12. Oktober die Stadtverwaltung erhellen und l&#228;dt wieder zu Interaktionen mit den Bildschirmen ein. Au&#223;erdem k&#246;nnen eigene Animationen eingespielt werden.</p></blockquote>
<p>Hier ist das erste Video von der Installation, die heute online geht:</p>
<p><object width="500" height="283"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1883336&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1883336&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="283"></embed></object><br /><a href="http://vimeo.com/1883336?pg=embed&amp;sec=1883336">Blinkenlights Stereoscope</a> from <a href="http://vimeo.com/map?pg=embed&amp;sec=1883336">map</a> on <a href="http://vimeo.com?pg=embed&amp;sec=1883336">Vimeo</a>.</p>
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		<title>T-Mobil sucht 17 Millionen Kundenstammdaten</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 15:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[T-Mobil sucht seit Anfang 2007 nach 17 Millionen Kundenstammdaten. Diese wurden entwendet und enthalten Handynummern, Adressen, Geburtsdaten und teilweise auch E-Mail-Adressen. Aufgetaucht sind sie jetzt u.a. beim Spiegel, der dar&#252;ber berichtet: Diebe klauten 17 Millionen T-Mobile-Kundendatens&#228;tze.

In den Daten finden sich nicht nur viele Prominente aus Kultur und Gesellschaft wie Hape Kerkeling oder G&#252;nther Jauch, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>T-Mobil sucht seit Anfang 2007 nach 17 Millionen Kundenstammdaten. Diese wurden entwendet und enthalten Handynummern, Adressen, Geburtsdaten und teilweise auch E-Mail-Adressen. Aufgetaucht sind sie jetzt u.a. beim Spiegel, der dar&#252;ber berichtet: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581938,00.html">Diebe klauten 17 Millionen T-Mobile-Kundendatens&#228;tze.</a></p>
<blockquote><p>In den Daten finden sich nicht nur viele Prominente aus Kultur und Gesellschaft wie Hape Kerkeling oder G&#252;nther Jauch, sondern auch eine erstaunliche Anzahl geheimer Nummern und Privatadressen von bekannten Politikern, Ministern, Ex-Bundespr&#228;sidenten, Wirtschaftsf&#252;hrern, Milliard&#228;ren und Glaubensvertretern, f&#252;r die eine Verbreitung ihrer Kontaktdaten in kriminellen Kreisen eine Bedrohung ihrer Sicherheit darstellen w&#252;rde. </p></blockquote>
<p>Das l&#246;st jetzt einige Unruhe aus, vor allem in Sicherheitskreisen. Daf&#252;r gibt es einen neuen Service: Kostenfrei kann die eigene T-Mobil Nummer ge&#228;ndert werden. Die Adresse und das Geburtstadatum m&#252;ssen aber bleiben&#8230;</p>
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		<title>Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/netzpolitik-podcast069-jimbo-wales/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 15:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Netzpolitik-Podcast 069 ist ein Interview mit dem Wikipedia-Gr&#252;nder Jimbo Wales. Wir unterhalten uns &#252;ber die Zukunft der Wikipedia, die Wales vor allem in den Staaten der sich entwickelten Welt sieht, die gerade das Netz erobern. Vor allem in Indien sieht er Entwicklungen, die wir in Deutschland schon vor einigen Jahren erlebt haben. Weiter geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Netzpolitik-Podcast 069 ist ein Interview mit dem Wikipedia-Gr&#252;nder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Wales">Jimbo Wales</a>. Wir unterhalten uns &#252;ber die Zukunft der <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>, die Wales vor allem in den Staaten der sich entwickelten Welt sieht, die gerade das Netz erobern. Vor allem in Indien sieht er Entwicklungen, die wir in Deutschland schon vor einigen Jahren erlebt haben. Weiter geht es um seine Sicht auf die deutsche Wikipedia-Community, die er als sehr stark ansieht. Deutsche seien u.a. bekannt f&#252;r ihre Qualit&#228;tsanspr&#252;che und ihr intellektuelles Erbe. Ausserdem wollen viele junge Deutsche einfach was Gutes tun. </p>
<p>Weiter geht es um die Rolle von <a href="http://de.creativecommons.org">Creative Commons</a> Lizenzen f&#252;r die Wikipedia und ihre Seitenprojekte. Die von der Wikipedia verwendete Free Document Licence (FDL) ist seiner Ansicht nach ein historischer Unfall und CC-Lizenzen eignen sich oftmals besser, z.B. f&#252;r Bilder. Zum Zeitpunkt der Wikipedia-Gr&#252;ndung gab es keine vergleichbare freie Lizenz f&#252;r Texte. Philosophisch betrachtet hat die FDL dieselbe Zielrichtung wie die CC-BY-SA Lizenz. Allerdings sind sie beide noch unkompatibel zueinander. Die CC 3.0 Lizenzen sind schon dahingehend ver&#228;ndert worden. Laut Jimbo Wales wird die <a href="http://www.fsf.org">Free Software Foundation</a> in den n&#228;chsten 3-6 Monaten eine neue FDL-Version ver&#246;ffentlichen, so dass Inhalte dann in beide Richtungen transferiert werden k&#246;nnen und die Freiheit erhalten bleibt. Dieser Zeitplan war mir neu und ich freue mich, dass das Kapitel dann demn&#228;chst mal abgeschlossen ist.</p>
<p>Zum Schlu&#223; geht es um die Frage, wie unsere neue soziale Bewegung denn am besten bezeichnet werden kann. Hier&#252;ber hatte ich mich auch schon im letzten <a href="http://netzpolitik.org/2008/netzpolitik068-leonard-dobusch-ueber-linux-in-kommunen/">Netzpolitik-Podcast 068 mit Leonard Dobusch</a> unterhalten. Jimbo Wales pr&#228;feriert die Bezeichnung &#8220;Free Culture&#8221;. &#8220;Access to knowledge&#8221; w&#252;rde nur Teilaspekte wie &#8220;Open Access&#8221; abdecken. Ich bin noch unentschlossen. Das liegt aber auch daran, dass &#8220;Free Culture Movement&#8221; cool klingt, aber ins deutsche mit &#8220;Freie Kultur Bewegung&#8221; &#252;bersetzt klingt es etwas uncooler.</p>
<p>Das Interview ist ca. 15 Minuten lang und liegt als <a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/netzpolitik-podcast_jimbo_wales.mp3">MP3</a> und <a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/netzpolitik-podcast_jimbo_wales.ogg">OGG</a> vor.</p>


<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/netzpolitik-podcast_jimbo_wales.mp3">Download audio file (netzpolitik-podcast_jimbo_wales.mp3)</a><br />]]></content:encoded>
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		<title>10 Jahre Google? - 1 Jahr BREITBAND!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 14:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Deutschlandradio Kultur Sendung Breitband hat heute Jubil&#228;um gefeiert und ich war als Studiogast eingeladen: 10 Jahre Google? - 1 Jahr BREITBAND! Eine Sondersendung mit Abrechnungen, Aussichten, Alternativen..  

Was ist geblieben vom Social Web?: "Hallo, ich bin die Susi, mag gerne Parties und hier sind die Fotos meiner Katze..." War der Web-2.0-Hype nur ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschlandradio Kultur Sendung Breitband hat heute Jubil&#228;um gefeiert und ich war als Studiogast eingeladen: <a href="http://www.breitband-online.de/index.php?id=home&#038;no_cache=1&#038;thema_id=408&#038;run_mode=thema">10 Jahre Google? - 1 Jahr BREITBAND! Eine Sondersendung mit Abrechnungen, Aussichten, Alternativen..  </a></p>
<blockquote><p>Was ist geblieben vom Social Web?: &#8220;Hallo, ich bin die Susi, mag gerne Parties und hier sind die Fotos meiner Katze&#8230;&#8221; War der Web-2.0-Hype nur ein Medienph&#228;nomen? Wie lebendig sind die ewig tot geredeten traditionellen Medien? Inwieweit sind Offline-Sichtweisen eins zu eins auf das Netz &#252;bertragen worden? Fragen an Steffen Grimberg, Medienredakteur bei der taz. Man k&#246;nnte ja annehmen, die M&#246;glichkeiten der digitalen Partizipation w&#252;rden auch neue politische und gesellschaftliche Entw&#252;rfe nach sich ziehen. Bis jetzt - bis auf wenige Ausnahmen - Fehlanzeige. Die deutschen Blogger verrennen sich in Eitelkeiten, die Politik ist nicht in der Lage, Innovationen zu nutzen. Wie kann heutige Netzpolitik aussehen? Mit Marcus Beckedahl von Netzpolitik.org ziehen wir eine Zwischenbilanz. Ist Google in f&#252;nf Jahren das Betriebssystem des Internets? Wie sieht das Netz der Zukunft aus? Verstaatlicht? Kommunistisch? Mobil? Was Anton Waldt, Chefredakteur der debug f&#252;r Morgen vorsieht&#8230; </p></blockquote>
<p>Das war eine &#228;usserst nette und entspannte Runde eben im Studio. Leider hat man im Radio in einer Stunde nicht allzuviel Zeit, um die angesprochenen Themen aus verschiedenen Seiten tief zu diskutieren. Denn es werden ja auch noch Musik und Nachrichten gespielt. Aber <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/10/04/drk_20081004_1405_6d023d3a.mp3">daf&#252;r gibts die MP3 schon</a>.</p>


<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/10/04/drk_20081004_1405_6d023d3a.mp3">Download audio file (drk_20081004_1405_6d023d3a.mp3)</a><br />]]></content:encoded>
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		<title>Warm-Up f&#252;r &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; am 11. Oktober</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 14:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die gro&#223;e Demonstration in Berlin gegen den &#220;berwachungswahn ist nur noch eine Woche hin. Bisher rufen schon mehr als 100 verschiedene Organisationen dazu auf, es sieht also alles nach einem gro&#223;en Erfolg aus. Hoffen wir mal, dass diesmal auch wieder das Wetter mitspielt.

Hier mal ein kleiner &#220;berblick, was es alles schon so an Vorbereitung, Aufw&#228;rm-Aktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gro&#223;e <a href="http://www.freiheitstattangst.de/"><strong>Demonstration in Berlin</strong> gegen den &#220;berwachungswahn</a> ist nur noch eine Woche hin. Bisher rufen schon mehr als 100 verschiedene Organisationen dazu auf, es sieht also alles nach einem gro&#223;en Erfolg aus. Hoffen wir mal, dass diesmal auch wieder das Wetter mitspielt.</p>
<p>Hier mal ein kleiner &#220;berblick, was es alles schon so an Vorbereitung, Aufw&#228;rm-Aktionen und Planung f&#252;r nach der Demo gibt.</p>
<p>In den Berliner U-Bahnen l&#228;uft seit gestern ein <strong>Videoclip</strong> des <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">AK Vorratsdatenspeicherung</a>.<br />
<img class="aligncenter" src="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Berlinerfenster-08-1.jpg" alt="" /><br />
Die Aktion war im AK selber nicht ganz unumstritten, weil einige Leute Schwierigkeiten mit bezahlten Werbeformen haben. Andererseits kosten Flyer auch Geld, und das Berliner Fenster, das diese Bildschirmwerbung betreibt, hat uns einen extra-g&#252;nstigen Rabatt gegeben. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lxeJHVYq3hs">Hier der ganze Clip</a>.</p>
<p>Seit gestern sind zwei Aktivisten aus Bergisch Gladbach <strong>mit dem Fahrrad nach Berlin</strong> unterwegs, um entlang der Strecke noch ein wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer an einer der Etappen wohnt, sollte mal mit denen Kontakt aufnehmen und die Lokalpresse darauf ansetzen. Das macht sich immer gut f&#252;r sch&#246;ne Foto-Berichte. Hier <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Marsch_f%C3%BCr_die_Freiheit">die Route und weitere Infos zum &#8220;Marsch f&#252;r die Freiheit&#8221;</a>.</p>
<p>Wer etwas bequemer und trotzdem gemeinsam mit anderen freiheitsliebenden Menschen nach Berlin anreisen will: Es gibt noch Fahrkarten f&#252;r die <a href="http://www.demo-bus.de"><strong>Busse</strong> aus 100 St&#228;dten</a> in ganz Deutschland. Wer nicht auf einer der Strecken wohnt oder noch bis Sonntag in Berlin bleiben will, sollte sich an der <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2008/Berlin/Mitfahrb%C3%B6rse"><strong>Mitfahrb&#246;rse</strong></a> beteiligen. Auch <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2008/Berlin_de/Interne_Planung/Sonstiges/Unterkunft/Privat">&#220;bernachtungspl&#228;tze</a> sind gern gesehen.</p>
<p>Das <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Press_office"><strong>Demo-B&#252;ro</strong></a> ist bereits seit einer Weile in Betrieb in der Hessischen Stra&#223;e 10 in Berlin-Mitte. Dort stehen st&#228;ndig Ansprechpartner f&#252;r die Presse zur Verf&#252;gung. Au&#223;erdem wird vom <a href="http://www.FoeBuD.org">FoeBuD</a> dort eine noch gr&#246;&#223;ere Datenkrake gebaut. Weitere Mithelfer sind immer willkommen, da es noch einiges zu tun gibt.</p>
<p>Es wird von der Demo den ganzen Tag <strong>Webradio</strong> von <a href="http://freiheitstattangst.radio1984.de/">Radio1984</a> geben mit aktuellen Berichten, Interviews und Hintergrundinformationen. Geplant ist auch eine Aggregierung der Video- und Audio-Streams aus anderen L&#228;ndern.</p>
<p><strong>International</strong> sind derzeit <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2008">mehr als 20 L&#228;nder dabei am Aktionstag &#8220;Freedom not Fear&#8221;</a>. Die Sache umspannt dann fast die ganze Welt - viele aus Europa, dann Nordamerika (USA), S&#252;damerika (Argentinien und Equador, und Aktionen auf dem lateinamerikanischen Sozialforum in Guatemala) und evtl. Asien (S&#252;dkorea). An Aktionsformen ist es extrem bunt. Es gibt z.B. Demonstrationen (Berlin, Paris, Stockholm, London, Sofia, Luxemburg),  Parties (Kopenhagen, Berlin, Stockholm, Prag), Street-Events (Z&#252;rich, Leute springen nackt in den See), Diskussionsveranstaltungen (Washington, Rom) oder sogar alles zusammen: Den Haag plant &#8220;street protest, speeches, music, arts, privacy market&#8221;, alles unter dem Titel “Volksopstand 2008”.</p>
<p>Es werden weiterhin <strong>Spenden</strong> ben&#246;tigt, da die B&#252;hne mit Technik, die tausende von Flyern und Plakaten, Funkger&#228;te f&#252;r die Ordner und viele andere Sachen echtes Geld kosten. Spenden kann man <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/254/144/">hier</a>. Weil es auch zu den Kosten einige Nachfragen gab: Die auf dem Spendenbanner angegebenen 69.000 Euro sind eine grobe Sch&#228;tzung zu Beginn der Demo-Planung gewesen, unter der Ma&#223;gabe, dass man sehr sehr sehr viele Menschen erwartet und der Sound sowie alles andere optimal sein sollen. Mittlerweile ist wohl klar, dass es deutlich billiger wird, unter anderem, weil auf Live-Musik verzichtet wird. Dennoch werden immer noch einige Tausend Euro ben&#246;tigt, um die derzeit geplante Technik anzumieten. Und es w&#228;re auch schade, wenn der AK Vorrat nach der Demo seine Aktivit&#228;ten einstellen m&#252;sste, weil er komplett pleite ist.</p>
<p>Nach der Demo ist zwar vor der Demo, aber zun&#228;chst muss man sich auch ausruhen, kennenlernen und feiern. Eine Reihe <strong>Berliner Clubs</strong> haben sich daher zusammengetan und veranstalten eine <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/256/1/">&#8220;lange Nacht der &#220;berwachung&#8221;</a> mit DJs, Infos, Keysigning-Parties, Filmabend und und und. Ein Teil des Eintrittes geht als Spende an den AK Vorrat.</p>
<p>Zuletzt: Macht diese Woche bitte noch <strong>Werbung, Werbung, Werbung!</strong> Verteilt Material (kostenlos im <a href="https://shop.foebud.org/index.php?cName=akvorrat-c-36">FoeBuD-Shop</a> zu bestellen), klebt Plakate (vor allem in Berlin, gibt es im Demo-B&#252;ro), schaltet <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2008/Berlin_de/Unterst%C3%BCtzung_Spenden#Schalte_ein_Online-Banner">Banner</a> auf euren Webseiten, bloggt und twittert dar&#252;ber, setzt einen Hinweis in eure <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2008/Berlin_de/Unterst%C3%BCtzung_Spenden#Nutze_die_E-Mail-Signatur">Mail-Signatur</a>, sprecht mit Freunden, Verwandten und Kollegen, und setzt die Presse darauf an. Weitere gute Ideen k&#246;nnt ihr <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2008/Berlin_de/Unterst%C3%BCtzung_Spenden">hier</a> finden und erg&#228;nzen.</p>
<p><strong>Wir sehen uns in Berlin!</strong> (Jedenfalls werdet ihr mich sehen, ich soll n&#228;mlich dieses Jahr die Rede f&#252;r Netzpolitik und das Netzwerk Neue Medien halten, nachdem Markus das letztes Jahr schon <a href="http://netzpolitik.org/2007/meine-rede-bei-der-freiheit-statt-angst-demonstration/">grandios</a> gemacht hat.)</p>
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		<title>Skype hilft China bei Internetzensur</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 16:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nart Villeneuve vom Citizen Lab hat in Zusamenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt Information Warfare Monitor den Skype-Service in China untersucht: "BREACHING TRUST - An analysis of surveillance and security practices on China's TOM-Skype platform" . Dieser wird in Kooperation mit der chinesischen Skype-Tochter Tom-Skype angeboten. Allerdings werden Textnachrichten zensiert.

Heise: Skype in China filtert und speichert politische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nart Villeneuve vom Citizen Lab hat in Zusamenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt Information Warfare Monitor den Skype-Service in China untersucht: &#8220;<a href="http://www.nartv.org/mirror/breachingtrust.pdf">BREACHING TRUST - An analysis of surveillance and security practices on China&#8217;s TOM-Skype platform</a>&#8221; . Dieser wird in Kooperation mit der chinesischen Skype-Tochter Tom-Skype angeboten. Allerdings werden Textnachrichten zensiert.</p>
<p>Heise: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Skype-in-China-filtert-und-speichert-politische-Mitteilungen--/meldung/116853">Skype in China filtert und speichert politische Mitteilungen</a></p>
<blockquote><p>Die Experten fanden heraus, dass Textbotschaften regelm&#228;&#223;ig auf W&#246;rter wie etwa &#8220;Kommunistische Partei&#8221;, den Namen der in China verbotenen Kultbewegung &#8220;Falun Gong&#8221;, &#8220;Demokratie&#8221; oder &#8220;Taiwans Unabh&#228;ngigkeit&#8221; durchsucht werden. Die &#220;berwachung scheine zus&#228;tzlich auch nach anderen Kriterien wie m&#246;glicherweise Benutzernamen zu erfolgen. TOM-Skype speichere die gefundenen Mitteilungen mit pers&#246;nlichen Daten, Benutzernamen, IP-Adressen oder Telefonnummern auf mindestens acht Servern. Telefongespr&#228;che, die ebenfalls &#252;ber Skype m&#246;glich sind, seien allerdings nicht betroffen. Die Forscher waren in der Lage, Millionen von Daten und die Informationen zu ihrer Entschl&#252;sselung von diesen Servern herunterzuladen, da diese nach au&#223;en nicht gesichert waren.</p></blockquote>
<p>Ausf&#252;hrlich berichtet Kai Raven dar&#252;ber: <a href="http://blog.kairaven.de/archives/1655-Vorratsdatenspeicherung%2C-UEberwachung-und-Zensur-mit-TOM-Skype-in-China.html">Vorratsdatenspeicherung, &#220;berwachung und Zensur mit TOM-Skype (in China).</a></p>
<blockquote><p>Mit der &#220;berwachung des Netzwerkverkehrs mit dem Analysetool f&#252;r Datenpakete Wireshark (das oder &#228;hnliche &#8220;Hacktertools&#8221; sollte jeder in seinem Werzeugkasten haben) stellten die Forscher fest, dass die Nachrichten nicht immer unterdr&#252;ckt wurden, sondern auch mal durchgingen. Dann aber wurde zugleich eine HTTP Verbindung zu einem der acht &#8220;TOM-Skype&#8221; Server in China aufgebaut, denn die chinesische Skype-Version braucht keinen per Online-Durchsuchung und heimlicher Wohnungsbetretung applizierten &#8220;Bundestrojaner&#8221; f&#252;r die Quellen-Telekommunikations&#252;berwachung, sie hat ihn schon eingebaut.</p></blockquote>
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