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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 19:34:24 +0000</pubDate>
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		<title>ARD startet Netzrauschen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 19:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[tagesschau.de und ARD-aktuell haben heute mit Netzrauschen ein neues Format zur Bundestagswahl vorgestellt. In der hei&#223;en Wahlkampfphase sollen ab Mitte August bis zum Wahltag t&#228;glich ca. f&#252;nf Minuten lange Video-Gespr&#228;che mit Politikern, Bloggern und Kampa-Managern ver&#246;ffentlicht werden. Der Moderator Jan Hendrik Becker und die Netzrauschen-Redaktion "folgen den Spuren, die die Wahlk&#228;mpfer im Netz hinterlassen". Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>tagesschau.de und ARD-aktuell haben heute mit <a href="http://www.tagesschau.de/inland/ardwahlsendungen100.html">Netzrauschen ein neues Format zur Bundestagswahl vorgestellt</a>. In der hei&#223;en Wahlkampfphase sollen ab Mitte August bis zum Wahltag t&#228;glich ca. f&#252;nf Minuten lange Video-Gespr&#228;che mit Politikern, Bloggern und Kampa-Managern ver&#246;ffentlicht werden. Der Moderator Jan Hendrik Becker und die Netzrauschen-Redaktion &#8220;folgen den Spuren, die die Wahlk&#228;mpfer im Netz hinterlassen&#8221;. Im Pilot-Film ist Kajo Wasserh&#246;vel zu Gast, der Kampagnenmanager der SPD. Und bekommt u.a. Fragen zur Piratenpartei und dem Zensursula-gesetz gestellt. Gleichzeitig gibt es ein &#8220;Making of&#8221; zu sehen.</p>
<p>Das Format wirkt sympathisch. Allerdings vermisse ich noch einige Netz-typische Features, die man schnell einbauen sollte: Weder gibt es einen Video-Podcast der Episoden, noch findet sich das Video auf Youtube. So klappt das mit der Verbreitung aber nicht so gut, wenn ich hier nichts einbinden kann. Auch w&#228;re die Verwendung einer Creative Commons Lizenz sinnvoll.</p>
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		<title>Blogger, Gerichte und Datensch&#252;tzer</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Stefan Niggemeier hat gerade die leicht kafkaeske Situation, dass er laut einem Gerichtsurteil Kommentare in seinem Blog &#252;berwachen muss, aber nach Ansicht des Landesdatenschutzbeauftragten Berlin dies nicht richtig machen darf. Zeit-Online berichtet &#252;ber die Situation: Von wegen "rechtsfreier Raum" Internet.

Andererseits k&#246;nnen Kommentare auch ver&#246;ffentlicht und anschlie&#223;end kontrolliert werden. So macht es beispielsweise ZEIT ONLINE. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier hat gerade die leicht kafkaeske Situation, dass er laut einem Gerichtsurteil Kommentare in seinem Blog &#252;berwachen muss, aber nach Ansicht des Landesdatenschutzbeauftragten Berlin dies nicht richtig machen darf. Zeit-Online berichtet &#252;ber die Situation: <a href="http://www.zeit.de/online/2009/27/niggemeier-blog-kommentare">Von wegen &#8220;rechtsfreier Raum&#8221; Internet.</a></p>
<blockquote><p>Andererseits k&#246;nnen Kommentare auch ver&#246;ffentlicht und anschlie&#223;end kontrolliert werden. So macht es beispielsweise ZEIT ONLINE. Und auch Niggemeier. Die Kontrolle allerdings muss schnell gehen, und bei kritischen Themen gen&#252;gt das nicht. Das Urteil von 2007 aber fordert, rechtswidrige Kommentare vorauszuahnen, also jene Nutzer zu kennen und im Zweifel g&#228;nzlich zu blockieren, die bereits ausf&#228;llig wurden. Um das m&#246;glich zu machen, m&#252;ssen Kommentatoren auf Niggemeiers Blog unter anderem eine E-Mail-Adresse angeben. Au&#223;erdem nutzt er im Zweifel die IP-Adressen, die auf seinem Server anfallen, um so &#8220;auff&#228;llige&#8221; User wiederzuerkennen und stoppen zu k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Stefan Niggemeier bloggt dar&#252;ber: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-kommentieren-mit-datenschutz/">Sch&#246;ner Kommentieren mit Datenschutz</a>.</p>
<blockquote><p>Aus rechtlicher Sicht ist die Kommentarfunktion in Blogs aus zwei Gr&#252;nden problematisch:</p>
<p>1.) Weil jeder anonym kommentieren kann.<br />
2.) Weil nicht jeder anonym kommentieren kann.</p></blockquote>
<p>Thorsten Feldmann vertritt Stefan Niggemeier als Anwalt. Feldmann hat mir damals bei der Deutschen Bahn Sache auch juristisch geholfen und bloggt neuerdings im Feldblog. Dort beschreibt er ausf&#252;hrlich mit vielen Zusatzinformationen die aktuelle komplexe Situation: <a href="http://www.feldblog.de/?p=266">Blogger und Datensch&#252;tzer.</a></p>
<blockquote><p>Diese legislativen und administrativen Vorbedingungen sind der N&#228;hrboden f&#252;r wunderbare und wundersame Streitigkeiten: Bei uns im B&#252;ro schl&#228;gt Mitte November 2008 Mandant Stefan Niggemeier auf. Journalist, Blogger, Grimme-Preistr&#228;ger, bildblog.de-Gr&#252;nder. Er wedelt mit einem Schreiben, das er von dem Berliner Datenschutzbeauftragten erhalten hat. Inhalt: Ein Nutzer seines Internet-Angebots h&#228;tte „die Vermutung ge&#228;u&#223;ert“, Stefan Niggemeier w&#252;rde rechtswidrig IP-Adressen der Nutzer speichern. Dar&#252;ber hinaus w&#252;rde er von Internet-Nutzern, die einen Kommentar in seinem Blog ver&#246;ffentlichen wollen, als Pflichtangabe die E-Mail-Adresse erheben. Das sei auch nicht erlaubt. Was sich in den Folgemonaten anschlie&#223;t, ist ein Hin und Her, die Androhung eines empfindlichen Bu&#223;gelds durch die Beh&#246;rde, eine typisch anwaltlich besserwisserische Antwort von uns, und am Ende, nach dem kleinen Kniff der Einholung einer Einwilligung der Nutzer (ein Satz!), der in keiner Weise die beanstandete Datenverarbeitung einschr&#228;nkt, und der Einbindung einer Privacy Policy zuckt der Datenschutzbeauftragte noch einmal kurz, l&#228;sst die Bu&#223;geldandrohung aber fallen. Mission erf&#252;llt. Der normale Mensch mag diesen Vorgang nicht weiter als anst&#246;&#223;ig empfinden, auch freuen sich Anw&#228;lte normalerweise &#252;ber solche F&#228;lle, weil sie viel Aufwand um gar nichts produzieren und die Billable Hours nur so herunterrauschen. Bei mir l&#246;st der Fall trotz des letztgenannten, durchaus erfreulichen Nebeneffekts aber gleich eine ganze La Ola von St&#246;rgef&#252;hlen aus.</p></blockquote>
<p>Alles ganz sch&#246;n kompliziert mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen, die fast jeden Blogger treffen k&#246;nnen.</p>
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		<title>US-Regierung bindet F&#246;rdermittel an Netzneutralit&#228;t</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[netzneutralität]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA gibt es jetzt 4,7 Milliarden US-Dollar F&#246;rdermittel als Stimulus f&#252;r den Ausbau von Breitbandinternetanschl&#252;ssen. Doch die Bedingung ist: Geld gibts nur, wenn die Netzneutralit&#228;t gew&#228;hrt bleibt. Golem berichtet dar&#252;ber: US-Regierung bindet F&#246;rdermittel an Netzneutralit&#228;t. 

F&#252;r einige der gro&#223;en Netzbetreiber d&#252;rften die staatlichen F&#246;rdermittel jedoch nicht so attraktiv sein. Denn deren Vergabe ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA gibt es jetzt 4,7 Milliarden US-Dollar F&#246;rdermittel als Stimulus f&#252;r den Ausbau von Breitbandinternetanschl&#252;ssen. Doch die Bedingung ist: Geld gibts nur, wenn die Netzneutralit&#228;t gew&#228;hrt bleibt. Golem berichtet dar&#252;ber: <a href="http://www.golem.de/0907/68159.html">US-Regierung bindet F&#246;rdermittel an Netzneutralit&#228;t. </a></p>
<blockquote><p>F&#252;r einige der gro&#223;en Netzbetreiber d&#252;rften die staatlichen F&#246;rdermittel jedoch nicht so attraktiv sein. Denn deren Vergabe ist an Auflagen zur Netzneutralit&#228;t gebunden. Die Unternehmen, die die staatlichen Finanzhilfen in Anspruch nehmen, m&#252;ssen sich an die Richtlinien der Regulierungsbeh&#246;rde Federal Communication Commission (FCC) halten. Sie besagen, dass Nutzer einen Anspruch auf ungehinderten Zugang zu legalen Inhalten mit zugelassenen Ger&#228;ten und Diensten ihrer Wahl haben. Die Netzbetreiber d&#252;rfen deshalb den Datenverkehr nicht absichtlich sperren oder verlangsamen. &#220;ber ihre Ma&#223;nahmen zum Netzwerkmanagement m&#252;ssen sie auf ihrer Website informieren. </p></blockquote>
<p>Warum kann denn unsere Bundesregierung das nicht mal kopieren? Hier ist das Thema Netzneutralit&#228;t noch nicht mal in der Politik angekommen. Liegt auch an der Deutschen Telekom, die schon massiv Lobbying gegen Netzneutralit&#228;t macht.</p>
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		<title>Video: Guttenberg gegen die dunkle Seite</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 15:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Tage hatte ich es schon beim Fan-Video von Markus Majowski angek&#252;ndigt: Der Onlinewahlkampf wird langsam lustig wird. Ein Guttenberg-Fanvideo von dem Youtube-Nutzer wahlsieg09 zeigt, was noch spannendes kommen kann: Guttenberg gegen die dunkle Seite.



Im ersten Teil wird zum Anthem aus dem Soundtrack von "Requiem for a dream" die dunkle Seite der Macht in Form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage hatte ich es schon beim <a href="http://netzpolitik.org/2009/markus-majowski-ist-ein-fan/">Fan-Video von Markus Majowski</a> angek&#252;ndigt: Der Onlinewahlkampf wird langsam lustig wird. Ein Guttenberg-Fanvideo von dem Youtube-Nutzer wahlsieg09 zeigt, was noch spannendes kommen kann: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FTcRZlGpvSY">Guttenberg gegen die dunkle Seite.</a></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FTcRZlGpvSY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FTcRZlGpvSY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Im ersten Teil wird zum Anthem aus dem Soundtrack von &#8220;Requiem for a dream&#8221; die dunkle Seite der Macht in Form von Rot-Rot-Gr&#252;nen Politiker-Bildern an die Wand gemalt und dann kommt zu eine Cover-Version von &#8220;Bonnie Tyler - Holding Out For a Hero&#8221; aus dem Shrek2-Soundtrack die helle Seite der Macht in Form von Wirtschaftsminister zu Guttenberg. Ist nicht schlecht gemacht und hat mich gerade echt zum lachen gebracht. </p>
<p>Da es sich hier offensichtlich um einen CSU-nahen Mash-Up handelt: Die Verwendung der urheberrechtlich gesch&#252;tzten Musik und Bilder ohne Lizenz ist &#252;brigens nach geltender Rechtslage illegal und soll nach Ansicht der CDU/CSU im Extremfall mit nichts weniger als Internetentzug bestraft werden. Darauf kann man doch mal bei den eigenen Partei-Spitzen hinweisen.</p>
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		<title>Trupoli: Tote Politik-Community?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 15:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 2007 mit viel VC-Geld und wenig Konzept gestartete Web 2.0 Politik-Community Trupoli scheint endg&#252;ltig gestorben zu sein. Die Idee hinter der Plattform war, dass man Zitate von Politikern einstellen und Zitate auch bewerten kann. Das hat aber nie wirklich funktioniert. Die Plattform blieb langweilig, unrelevant und unn&#246;tig. Weder f&#252;r Nutzer noch f&#252;r Politiker war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 2007 mit viel VC-Geld und wenig Konzept gestartete Web 2.0 Politik-Community <a href="http://www.trupoli.com/">Trupoli</a> scheint endg&#252;ltig gestorben zu sein. Die Idee hinter der Plattform war, dass man Zitate von Politikern einstellen und Zitate auch bewerten kann. Das hat aber nie wirklich funktioniert. Die Plattform blieb langweilig, unrelevant und unn&#246;tig. Weder f&#252;r Nutzer noch f&#252;r Politiker war ein Mehrwert erkennbar. Unklar war auch, was f&#252;r ein Gesch&#228;ftsmodell dahinter steht. Anf&#228;nglich war wohl der gro&#223;e Werbemarkt angepeilt, sp&#228;ter wollte man irgendwie mit den Nutzerstatistiken Geld verdienen, quasi als &#8220;user-generated Meinungsforschung&#8221; (Wobei immer ersichtlich war, dass man mit den dort erzeugten Nutzerwertungen keinerlei reale Abbildung hinbekommen w&#252;rde). Dazu sollten auch Premium-Pakete f&#252;r Politiker verkauft werden. Man dachte daran, dass diese ihre Bewertungen auf die eigene Seite einbinden k&#246;nnen. Hat aber wohl kaum einer gemacht. </p>
<p>Lustig waren auch die Ansichten des Investors Olaf Jacobi zum Erfolg der Plattform. <a href="http://politik-digital.de/viel_l%C3%A4rm_um_trupoli">Politik-Digital zitierte ihn</a> im November 2007 mit: „Wir gehen davon aus, dass mehrere zehntausend bis hunderttausend User schnell erreicht sind“. Letztes Jahr im Sommer waren es dann tats&#228;chlich rund 3000. Im Sommer 2008 fusionierte man mit dem &#8220;Politik-Informationsdienst&#8221; Polixea, &#8220;um das f&#252;hrende unabh&#228;ngige Politikportal in Deutschland&#8221; zu werden. Hat alles nichts geklappt. Polixea verschwand im Mai aus dem Netz und nun scheint bei Trupoli der Tod eingetreten zu sein. Auf der Plattform findet man nur noch &#252;berall diese Fehlermeldung:</p>
<p><a href='http://netzpolitik.org/wp-upload/trupoli.png'><img src="http://netzpolitik.org/wp-upload/trupoli.png" alt="" title="trupoli" class="alignnone size-full wp-image-7826" /></a></p>
<p>Der letzte Eintrag im Corporate Blog ist von Februar. Und telefonisch ist die Trupoli AG nicht mehr erreichbar. Unter der im Impressum angegebenen Nummer geht nicht mal ein Anrufbeantworter an. Ein Verlust f&#252;r die deutsche Politik im Netz - Landschaft ist es nicht. Die Plattform hat im Gegensatz zur vollm&#252;ndigen Aussenkommunikation nie wirklich funktioniert. Und ich kenne auch niemanden, der dem Konzept mit Gesch&#228;ftsmodell je eine Chance gegeben hat.</p>
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		<title>Flashmob gegen Internetzensur</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 20:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Nette Aktionsidee von ZensiertDas! aus Dresden: Flashmob gegen Internetzensur.

Die Idee der Aktion war es die Missachtung der Grundrechte und Grunds&#228;tze unseres Rechtsstaats durch die Gro&#223;e Koalition darzustellen. SPD und CDU, jewils durch einen Zettel gekennzeichnet, jagen die anderen Teilnehmer. Auch diese tragen Zettel die sie zum Beispiel als "Demokratie" oder "Freiheit" auszeichnen. Sobald die Parteien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nette Aktionsidee von <a href="http://blog.zensiertdas.net/">ZensiertDas!</a> aus Dresden: <a href="http://blog.zensiertdas.net/Protestaktionen/Video_zum_Flashmob_gegen_Intern/">Flashmob gegen Internetzensur.</a></p>
<blockquote><p>Die Idee der Aktion war es die Missachtung der Grundrechte und Grunds&#228;tze unseres Rechtsstaats durch die Gro&#223;e Koalition darzustellen. SPD und CDU, jewils durch einen Zettel gekennzeichnet, jagen die anderen Teilnehmer. Auch diese tragen Zettel die sie zum Beispiel als &#8220;Demokratie&#8221; oder &#8220;Freiheit&#8221; auszeichnen. Sobald die Parteien jemanden erwischt haben stirbt diese Person einen theatralischen Tod. Am Ende liegt die gesamte Demokratie geschlagen am Boden. An die verwirrten Passanten haben wir selbstverst&#228;ndlich Flyer mit Argumenten gegen Internetzensur verteilt. Und auch an dieser Stelle nochmal der Aufruf: Initiiert selber Aktionen gegen die Internetzensur! </p></blockquote>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/upqxbqbVhec&#038;rel=0&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/upqxbqbVhec&#038;rel=0&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Hubert Burda und das Leistungsschutzrecht</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/hubert-burda-und-das-leistungsschutzrecht/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Beim Perlentaucher gibt es eine lesenswerte Replik von Anja Seeliger auf einen Artikel von Hubert Burda in der FAZ, wo dieser ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage fordert: Die vierte Gewalt ist jetzt im Netz. Denn sonst geht die Demokratie irgendwie zu Grunde. Oder so.

Das Thema Leistungsschutzrecht steht ja bei der CDU auf der Agenda ziemlich weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Perlentaucher gibt es eine lesenswerte Replik von Anja Seeliger auf einen <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Artikel von Hubert Burda in der FAZ</a>, wo dieser ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage fordert: <a href="http://www.perlentaucher.de/blog/46_die_vierte_gewalt_ist_jetzt_im_netz">Die vierte Gewalt ist jetzt im Netz.</a> Denn sonst geht die Demokratie irgendwie zu Grunde. Oder so.</p>
<p>Das Thema Leistungsschutzrecht steht ja bei der CDU auf der Agenda ziemlich weit oben und man m&#246;chte es in der n&#228;chsten Legislaturperiode einf&#252;hren. Aber was bedeutet es f&#252;r das Netz? Das klingt etwas bedrohlich:</p>
<blockquote><p>F&#252;r den Leser bedeutet das zweierlei: Presseschauen wie die Feuilletonrundschau des Perlentauchers werden k&#252;nftig kostenpflichtig. Der Jurist Jan Hegemann hatte im April in der FAZ angedeutet, wie weit das ertr&#228;umte &#8220;Recht&#8221; gehen soll - bis hin zu &#8220;Snippets - also die mit &#8220;gro&#223;em redaktionellen Aufwand erstellten Kurzzusammenfassungen der Artikel&#8221;. Google d&#252;rfte keine &#220;berschriften mehr zitieren ohne zu bezahlen. Und Leser - oder ihre Kinder - die im Netz zum Beispiel in Kommentaren aus Zeitungsartikeln zitieren, werden k&#252;nftig ebenfalls von den Verlagen zur Kasse gebeten. Ob zu Recht, kann man dann vor Gericht mit den Anw&#228;lten der FAZ ausfechten. Gegen den Perlentaucher f&#252;hren FAZ und SZ seit Jahren einen Prozess wegen seiner Berichterstattung &#252;ber ihre Berichterstattung.</p></blockquote>
<p>K&#246;nnte auch Blogs gef&#228;hrlich werden, die wie wir hier in Anreissern aus Artikeln zitieren, diese verlinken und dabei auch noch Leser zu den Artikeln bringen. Und was hat das mit mehr Transparenz zu tun, die Hubert Burda anspricht?<span id="more-7823"></span></p>
<blockquote><p>Aber wie, fragen Sie sich vielleicht, soll die Zeitung herausfinden, wer ein Nutzer ist? Mittels &#8220;Transparenz des Internets&#8221;, wie Hubert Burda das nennt. Kulturstaatssekret&#228;r Neumann war da etwas deutlicher: &#8220;Wir brauchen Kooperationsvereinbarungen zwischen Providern, Rechteinhabern und Verbrauchern.&#8221; Im Klartext: Wenn ein Verlag es fordert, soll der Internetprovider k&#252;nftig Ihre Daten herausgeben m&#252;ssen. Jeder soll im Internet identifiziert werden k&#246;nnen. Das geht nur durch staatliche Kontrolle des Internets. Das meint Hubert Burda mit &#8220;Transparenz im Internet&#8221;.</p></blockquote>
<p>Ulrike Langer hat sich bei Medialdigital auch mit dem Artikel von Hubert Burda besch&#228;ftigt:<br />
<a href="http://medialdigital.de/2009/06/30/dann-boykottiert-doch-google/">Dann boykottiert doch Google! </a></p>
<blockquote><p>Und genau hier liegt das gro&#223;e Missverst&#228;ndnis. Google erbringt mit der Verlinkung eine Dienstleistung. Hierf&#252;r als Verlag die Hand auf zu halten, w&#228;re genauso absurd, wie von Kioskbesitzern eine Abgabe daf&#252;r zu verlangen, dass der Focus in der Auslage liegt. In der Logik von Burda verkauft der Kioskinhaber nur deshalb so viele Schokoriegel und Bierflaschen, weil die K&#228;ufer in erster Linie wegen des Focus zum Kiosk gehen. Also m&#252;sse der Burda-Verlag angemessen am Umsatz mit den Schokoriegeln und den Bierflaschen beteiligt werden. Die Dienstleistung besteht darin: Internetseiten, die bei Suchmaschinen indiziert werden und nach dem Eingeben von Suchbegriffen in den Trefferlisten auftauchen, werden dadurch f&#252;r  viele Nutzer erst auffindbar. Nebenbei: Auch Aggregatoren wie Rivva machen Webseiten von Verlagen an prominenter Stelle sichtbar (auf den Pl&#228;tzen 3 bis 5 in der Rivva-Rangliste der am meisten verlinkten Leitmedien stehen mit geringen Schwankungen seit Wochen beispielsweise Spiegel Online, Zeit Online und FAZ.net), auch Blogs verlinken auf Print-Websites – umgekehrt allerdings sehr selten. Aber Burda hat sich ja auf Google als gro&#223;en Bereicherer eingeschossen, deshalb bleiben wir bei diesem Aspekt.</p></blockquote>
<p>Weitere Aspekte bringt Felix Schwenzel bei Wirres: <a href="http://wirres.net/article/articleview/5248/1/6/">hubert burda will lieber nehmen als geben.</a></p>
<blockquote><p>na gut. mal angenommen hubert burda w&#228;re ein anst&#228;ndiger kerl und w&#252;rde seine journalisten und content-lieferanten anst&#228;ndig entlohnen. was verdient google denn mit der kommerziellen nutzung von zeitungsinhalten? google-news, &#252;ber das sich verleger immer besonders gerne aufregen ist bisher noch werbefrei. bei der google-suche selbst, verdient google kr&#228;ftig mit eingebetteten anzeigen. das ist selbstverst&#228;ndlich legitim, denn google bietet eine leistung die von suchenden und gefundenen hoch gesch&#228;tzt wird. diejenigen die suchen schenken den google-ergebnissen eine hohe aufmerksamkeit, weil google gute suchergebnisse bietet. diese aufmerksamkeit verwandelt google &#252;ber anzeigen in geld. die verleger und anderen content-produzenten sch&#228;tzen den traffic den google bringt. wenn ich mich recht erinnere sind das beispielsweise beim focus &#252;ber 50% aller besucher. das ist bares geld wert, das focus beispielsweise auch mit google-anzeigen monetarisiert. die verleger investieren sogar geld in suchmaschinen-optimierung, um bei google weit oben gefunden zu werden. wo genau ist das problem? es gibt kein probem, die verleger wollen einfach nur mehr geld. </p></blockquote>
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		<title>Markus Majowski ist ein Fan</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Onlinewahlkampf kann doch noch lustig werden. Neuester Beweis daf&#252;r ist bei CDU-TV zu finden. Ein mir bis eben unbekannter Schauspieler* namens Markus Majowski erkl&#228;rt dort in schnellen Schnitten, einer wackeligen Kamera und mit einer &#252;berzeugenden Argumentation, warum er ein Fan von Angela Merkel ist. Das ist noch steigerungsf&#228;hig, aber schon mal ein guter Aufschlag:



* [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Onlinewahlkampf kann doch noch lustig werden. Neuester Beweis daf&#252;r ist bei CDU-TV zu finden. Ein mir bis eben unbekannter Schauspieler* namens Markus Majowski <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rz19NIxSWJk">erkl&#228;rt dort in schnellen Schnitten</a>, einer wackeligen Kamera und mit einer &#252;berzeugenden Argumentation, warum er ein Fan von Angela Merkel ist. Das ist noch steigerungsf&#228;hig, aber schon mal ein guter Aufschlag:</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EF5L276MgQI&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EF5L276MgQI&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>* Muss nichts hei&#223;en, ich schaue nur keine Comedy-, Tanz- oder Koch-Shows im Fernsehen.</p>
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		<title>Studie zu Internetsucht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 15:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<category><![CDATA[Jugendschutz?]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Futurezone berichtet &#252;ber neue Studien-Ergebnisse der Berliner Humboldt-Universit&#228;t zum Thema Internetsucht unter Jugendlichen. Demnach sind nur vier von hundert Jugendlichen internets&#252;chtig.

Von echter Internet-Sucht k&#246;nne nur bei 1,4 Prozent der 12- bis 19-J&#228;hrigen gesprochen werden, sagte Sabine Meixner vom Lehrstuhl f&#252;r P&#228;dagogische Psychologie am Mittwoch auf einem Symposion bei Schwerin. Damit w&#252;rden fr&#252;here Untersuchungen relativiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1611377/">Futurezone berichtet &#252;ber neue Studien-Ergebnisse</a> der Berliner Humboldt-Universit&#228;t zum Thema Internetsucht unter Jugendlichen. Demnach sind nur vier von hundert Jugendlichen internets&#252;chtig.</p>
<blockquote><p>Von echter Internet-Sucht k&#246;nne nur bei 1,4 Prozent der 12- bis 19-J&#228;hrigen gesprochen werden, sagte Sabine Meixner vom Lehrstuhl f&#252;r P&#228;dagogische Psychologie am Mittwoch auf einem Symposion bei Schwerin. Damit w&#252;rden fr&#252;here Untersuchungen relativiert, nach denen in Deutschland etwa 17 Prozent der Jugendlichen krankhaft auff&#228;llige PC-Nutzer sein sollen. Die Studie der Humboldt-Uni basiert auf einer Befragung von 5.200 Sch&#252;lern in Hamburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zwischen 2005 und 2009.</p></blockquote>
<p>Etwas irritiert bin ich aber immer noch von der Definition von Internetsucht. Darunter f&#228;llt man, wenn man mehr als 35 Stunden die Woche &#8220;exzessiv&#8221; das Netz nutzt. Ab 28 Stunden ist man gef&#228;hrdet. Das ist nicht viel.</p>
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		<title>Wie w&#252;rden Sie pers&#246;nlich das Internet am ehesten charakterisieren?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Meinungsforschungsinstitut FORSA hat f&#252;r die Zeitschrift Internationale Politik eine Frage an 1004 Menschen gestellt, und die Ergebnisse wandern nun unter der &#220;berschrift "Internet f&#252;r politisches Engagement weniger relevant" durch die Medien. Die Einleitung zur Frage ist etwas merkw&#252;rdig (und ziemlich falsch):

Das Internet hat sich in den letzten 15 Jahren vom Email-Dienst zu einem umfassenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Meinungsforschungsinstitut FORSA hat f&#252;r die Zeitschrift Internationale Politik <a href="http://www.internationalepolitik.de/ip/archiv/jahrgang-2009/juli-august-2009-/download/1de6621dc437062662111de8bb25b9524ba21002100/original_ip_07_index.pdf">eine Frage an 1004 Menschen gestellt</a>, und die Ergebnisse wandern nun unter der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.heise.de/newsticker/Umfrage-Internet-fuer-politisches-Engagement-weniger-relevant--/meldung/141406">Internet f&#252;r politisches Engagement weniger relevant</a>&#8221; durch die Medien. Die Einleitung zur Frage ist etwas merkw&#252;rdig (und ziemlich falsch):</p>
<blockquote><p>Das Internet hat sich in den letzten 15 Jahren vom Email-Dienst zu einem umfassenden und vielf&#228;ltigen Medium entwickelt. Wie w&#252;rden Sie pers&#246;nlich das Internet am ehesten charakterisieren?</p></blockquote>
<p>Und hier sind die Ergebnisse:</p>
<p><a href='http://netzpolitik.org/wp-upload/ipforsa.png'><img src="http://netzpolitik.org/wp-upload/ipforsa.png" alt="" title="ipforsa" class="alignnone size-full wp-image-7820" /></a></p>
<p>J&#252;ngere sehen es eher als Informationsmedium, als Plattform f&#252;r kriminelle Aktivit&#228;ten und als Instrument zur politischen Beteiligung als die &#196;lteren. </p>
<p>Aber irgendwie hab ich das Gef&#252;hl, dass die Frage und das Ergebnis nicht wirklich aufschlussreich sind. Vielleicht h&#228;tte man auch fragen k&#246;nnen: Welche Blume ist das Internet f&#252;r Sie?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das offizielle Datenschutzforum</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Digital Rights]]></category>

		<category><![CDATA[e-Democracy]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Webseite des Bundesbeauftragten f&#252;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit gibt es jetzt ein offizielles Forum rund um die Themen der Beh&#246;rde. Viel los ist da noch nicht. Bisher gibt es nur nur die Frage "Sind meine Daten gesch&#252;tzt? Ist der Datenschutz noch zeitgem&#228;&#223;?" Aber das kann sich ja noch &#228;ndern, weitere Fragen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Webseite des Bundesbeauftragten f&#252;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit gibt es jetzt ein <a href="http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/index.php">offizielles Forum</a> rund um die Themen der Beh&#246;rde. Viel los ist da noch nicht. Bisher gibt es nur nur die Frage <a href="http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/forumdisplay.php?f=3">&#8220;Sind meine Daten gesch&#252;tzt? Ist der Datenschutz noch zeitgem&#228;&#223;?&#8221;</a> Aber das kann sich ja noch &#228;ndern, weitere Fragen sind in der Pressemitteilung angek&#252;ndigt:<a href="http://www.bfdi.bund.de/cln_136/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2009/PM_19_Datenschutzforum.html?nn=408908"> Neues Datenschutzforum im Internet. </a></p>
<blockquote><p>Schaar: &#8220;Wir alle haben in unserem Alltag mit dem Thema Datenschutz zu tun. Es wird Zeit, dass die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger ihr Wissen, ihre Meinungen und Erfahrungen zu aktuellen Themen und Problemen mit dem Datenschutz einbringen k&#246;nnen. Sie sollen sagen, was Sie von den Datenverarbeitern, uns Datensch&#252;tzern und der Politik erwarten und hier&#252;ber mitein-ander diskutieren. Ich w&#252;nsche mir aber auch, dass dieses Forum die Neugierde auf den Datenschutz nicht nur bei Fachleuten, sondern auch bei denjenigen weckt, die bislang diesem Thema eher zur&#252;ckhaltend gegen&#252;berstehen.&#8221; Gegenstand des neuen Forums ist nicht die datenschutzrechtliche Beratung in Einzelf&#228;llen. Fragen zu konkreten Anl&#228;ssen oder personenbezogene Eingaben werden - schon im Hinblick auf die Wahrung der Vertraulichkeit - weiterhin pers&#246;nlich beantwortet.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Demo-Aufruf &#8220;Freiheit statt Angst&#8221;, Berlin, 12. September</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/demo-aufruf-freiheit-statt-angst-berlin-12-september/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campaigning]]></category>

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		<description><![CDATA[Das B&#252;ndnis um den AK Vorratsdatenspeicherung ruft, wie schon angek&#252;ndigt , wieder auf zur Gro&#223;demonstration in Berlin im Herbst. Der Aufruftext ist jetzt fertig:
Aufruf f&#252;r die Demonstration &#34;Freiheit statt Angst 2009&#34;

B&#252;rgerrechtlerinnen und B&#252;rgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde &#220;berwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das B&#252;ndnis um den <a href="http://www.Vorratsdatenspeicherung.de">AK Vorratsdatenspeicherung</a> ruft, wie <a href="http://netzpolitik.org/2009/save-the-date/">schon angek&#252;ndigt</a> , <a href="http://netzpolitik.org/2008/groesster-demonstration-fuer-datenschutz-in-deutschland/">wieder</a> auf zur Gro&#223;demonstration in Berlin im Herbst. Der Aufruftext ist jetzt fertig:</p>
<blockquote><p><strong>Aufruf f&#252;r die Demonstration &quot;Freiheit statt Angst 2009&quot;</strong></p>
<p>B&#252;rgerrechtlerinnen und B&#252;rgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde &#220;berwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto &quot;Freiheit statt Angst - Stoppt den &#220;berwachungswahn!&quot; auf die Stra&#223;e gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages &quot;Freedom not Fear - Freiheit statt Angst&quot;, zu dem l&#228;nder&#252;bergreifend Proteste gegen die &#220;berwachung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger stattfinden.</p>
<p>Der &#220;berwachungswahn greift weiterhin um sich. Insbesondere die &#220;berwachung am Arbeitsplatz hat zugenommen. Besch&#228;ftigte werden in ihrem Arbeitsumfeld, teilweise auch in ihrem Privatleben &#252;berwacht. Zugleich registrieren, &#252;berwachen und kontrollieren uns staatliche Stellen bei immer mehr Gelegenheiten. Egal was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wof&#252;r wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir uns engagieren - der &quot;gro&#223;e Bruder&quot; Staat und die &quot;kleinen Br&#252;der und Schwestern&quot; aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Der daraus resultierende Mangel an Privatsph&#228;re und Vertraulichkeit gef&#228;hrdet unsere Gesellschaft. Menschen, die sich st&#228;ndig beobachtet und &#252;berwacht f&#252;hlen, k&#246;nnen sich nicht unbefangen und mutig f&#252;r ihre Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!</p>
<p>Der vermeintliche Sicherheitsgewinn, mit dem &#220;berwachung und Kontrolle oft begr&#252;ndet werden, ist mehr als zweifelhaft: Die Anh&#228;ufung von Informationen &#252;ber die Bev&#246;lkerung bietet keinen besseren Schutz vor Kriminalit&#228;t, kostet uns j&#228;hrlich aber Milliarden von Euro. Gezielte und nachhaltige Ma&#223;nahmen zur St&#228;rkung der Sicherheit bleiben dabei genauso auf der Strecke wie die L&#246;sung dr&#228;ngender Probleme, etwa der Arbeitslosigkeit und der ungleichen Lebenschancen in unserem Land. Dar&#252;ber hinaus weicht die verst&#228;rkte Kompetenzvermischung und Zusammenarbeit zwischen Polizei, Geheimdiensten und Milit&#228;r die bisherige Balance staatlicher Gewaltenteilung auf. Das f&#252;hrt nicht nur zur Aufhebung rechtsstaatlicher Grenzen der &#220;berwachung im Inland, sondern auch zur zunehmenden Abschottung unserer Gesellschaft nach Au&#223;en.</p>
<p>Die &#220;berwachung des Alltags betrifft nicht nur Minderheiten, sondern uns alle: Sie beeintr&#228;chtigt die Freiheit unseres Glaubensbekenntnisses, unsere Meinungs- und Informationsfreiheit, die freie Arbeit der Medien, die Koalitionsfreiheit und die Integrit&#228;t von Unternehmen. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen und Berufsgruppen sehen sich in besonderem Ma&#223;e der &#220;berwachung und Kontrolle ausgesetzt, etwa die<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsdiensten, &#196;rztinnen und &#196;rzte, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Journalistinnen und Journalisten, Rechts-anw&#228;ltinnen und Rechtsanw&#228;lte.</p>
<p>Der Respekt vor unserer Privatsph&#228;re ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen W&#252;rde, beruflich wie privat. Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne bedingungslos private R&#228;ume und Kommunikation nicht existieren. Deshalb rufen wir alle B&#252;rgerinnen und B&#252;rger auf, sich an der Demonstration am 12. September 2009 in Berlin zu beteiligen. Wir wollen unsere Sorge um den Zustand des Datenschutzes lautstark zum Ausdruck bringen und ein deutliches Zeichen daf&#252;r setzen, dass viele Menschen f&#252;r ihre Freiheitsrechte wieder auf die Stra&#223;e gehen!</p>
<p>Treffpunkt f&#252;r die Demonstration &quot;Freiheit statt Angst 2009&quot; ist am Samstag, den 12. September 2009 um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz. Der Protestmarsch durch die Stadt wird mit einer gro&#223;en Abschlusskundgebung am Roten Rathaus enden. Auf der Webseite http://www.FreiheitStattAngst.de finden sich jeweils die neuesten Informationen zur Demonstration und den M&#246;glichkeiten, bei der Vorbereitung der Demonstration mitzuhelfen</p>
<p>Unsere Forderungen (Entwurf)</p>
<p>1. &#220;berwachung abbauen</p>
<ul>
<li>Abschaffung der fl&#228;chendeckenden Protokollierung der Kommunikation und unserer Standorte (Vorratsdatenspeicherung)</li>
<li>Abschaffung der fl&#228;chendeckenden Erhebung biometrischer Daten, sowie von RFID-Ausweisdokumenten</li>
<li>Schutz vor Bespitzelung am Arbeitsplatz durch ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz</li>
<li>Ber&#252;cksichtigung des Datenschutzes f&#252;r B&#252;rger- und Arbeitnehmer/innen bereits in der Konzeptionsphase aller &#246;ffentlicher eGovernment-Projekte</li>
<li>Keine einheitliche Sch&#252;lernummer (Berliner Sch&#252;lerID)</li>
<li>Keine Weitergabe von Informationen &#252;ber Menschen ohne triftigen Grund; keine europaweite Vereinheitlichung staatlicher Informationssammlungen (Stockholmer Programm)</li>
<li>Keine systematische &#220;berwachung des Zahlungsverkehrs oder sonstige Massendatenanalyse in der EU (Stockholmer Programm)</li>
<li>Kein Informationsaustausch mit den USA und anderen Staaten ohne wirksamen Grundrechtsschutz</li>
<li>Abbau von Video&#252;berwachung und Verbot des Einsatzes von Verhaltenserkennungssystemen</li>
<li>Keine pauschale Registrierung aller Flug- und Schiffsreisenden (PNR-Daten)</li>
<li>Keine geheime Durchsuchung von Privatcomputern, weder online noch offline</li>
<li>Keine Einf&#252;hrung der Elektronischen Gesundheitskarte in der derzeit geplanten Form</li>
</ul>
<p>2. Evaluierung der bestehenden &#220;berwachungsbefugnisse</p>
<p>Wir fordern eine unabh&#228;ngige &#220;berpr&#252;fung aller bestehenden &#220;berwachungsbefugnisse im Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Kosten, sch&#228;dliche Nebenwirkungen und Alternativen.</p>
<p>3. Moratorium f&#252;r neue &#220;berwachungsbefugnisse</p>
<p>Nach der inneren Aufr&#252;stung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.</p>
<p>4. Gew&#228;hrleistung der Meinungsfreiheit und des freien Meinungs- und Informationsaustauschs &#252;ber das Internet</p>
<ul>
<li>keine Beschr&#228;nkung des Internetzugangs durch staatliche Stellen oder Internetanbieter (Sperrlisten)</li>
<li>keine Sperrungen von Internetanschl&#252;ssen.</li>
<li>Verbot der Installation von Filtern in die Infrastruktur des Internet.</li>
<li>Entfernung von Internet-Inhalten nur auf Anordnung unabh&#228;ngiger und unparteiischer Richter.</li>
<li>Einf&#252;hrung eines uneingeschr&#228;nkten Zitierrechts f&#252;r Multimedia-Inhalte, das heute unverzichtbar f&#252;r die &#246;ffentliche Debatte in Demokratien ist.</li>
<li>Schutz von Plattformen zur freien Meinungs&#228;u&#223;erung im Internet (partizipatorische Websites, Foren, Kommentare in Blogs), die heute durch unzureichende Gesetze bedroht sind, welche Selbstzensur beg&#252;nstigen (abschreckende Wirkung).</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Weitere <strong>Unterst&#252;tzerInnen</strong> f&#252;r den Aufruf werden gesucht. Wer mit aufrufen will, schreibt dies bitte an &lt;kontakt(at)vorratsdatenspeicherung.de&gt;.</p>
<p>Das <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2009/Berlin_de"><strong>Demo-Wiki</strong> </a> wird jetzt nach und nach gef&#252;llt, in K&#252;rze wird es auch Banner, Flyer, ein angepasstes Pagepeel und mehr geben. Wer Ideen dazu hat: Einfach ins Wiki damit!</p>
<p>Auch <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2009"><strong>AktivistInnen in anderen L&#228;ndern</strong> </a> werden sich hoffentlich wieder in gro&#223;er Zahl beteiligen. Eine englische Fassung des Aufruftextes wird gerade erstellt.</p>
<p>Ab dem 6. Juli wird es wieder ein <strong>Demo-B&#252;ro in Berlin</strong> geben, das auch als Anlaufstelle f&#252;r AktivistInnen und HelferInnen fungiert: Hessische Stra&#223;e 10, 10115 Berlin, Tel: 030/4882 0640 oder 030/4882 0641.</p>
<p>So eine Demo kostet nat&#252;rlich viel Geld. Dazu steht folgendes <strong>Spendenkonto</strong> zur Verf&#252;gung (steuerabzugsf&#228;hig): Kontoinhaberin: Humanistische Union, Kontonummer: 30 74 250, Bankleitzahl: 100 205 00 (Bank f&#252;r Sozialwirtschaft)</p>
<p><strong>Update:</strong> Weil es schon Nachfragen gab und das bei den Suchmaschinenergebnissen auch etwas verwirrend sein kann: Das breite Demob&#252;ndnis, um das es hier geht (bisher sind u.a. bei der Vorbereitung beteiligt: AK Vorrat, CCC, FoeBuD, FIfF, Humanistische Union, NNM, Piratenpartei, Gr&#252;ne, Linke, Junge Liberale, ver.di, Neue Richtervereinigung, German Privacy Foundation) ist nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen &quot;Aktionsb&#252;ndnis Freiheit statt Angst&quot;, &#252;ber das wir leider schon mal <a href="http://netzpolitik.org/2009/aktion-fsa-aktionsbuendnis-freiheit-statt-angst/">berichten</a> mussten.</p>
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		<title>Oops, she did it again: &#8220;Zensursula&#8221; und die 95 KiPo-Schurkenstaaten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 00:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg-Olaf Schäfers</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Kleiner Nachtrag zu "L&#228;nder z&#228;hlen mit “Zensursula”" von gestern Nachmittag. Von der Leyens Aussage, in 95 L&#228;ndern der Welt g&#228;be es keine Gesetze gegen Kinderpornografie, basiert offenbar auf einer 2006 ver&#246;ffentlichten Studie (PDF) des "International Center for Missing and Exploited Children" (ICMEC).*

Dirk Landau hat sich diese Studie bereits Anfang des Jahres etwas genauer angesehen. Sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachtrag zu &#8220;<a href="http://netzpolitik.org/2009/laender-zaehlen-mit-zensursula/">L&#228;nder z&#228;hlen mit “Zensursula”</a>&#8221; von gestern Nachmittag. Von der Leyens Aussage, in 95 L&#228;ndern der Welt g&#228;be es keine Gesetze gegen Kinderpornografie, basiert offenbar auf einer <a href="http://www.icmec.org/en_X1/pdf/SummerNewsletter2006formatted.pdf">2006 ver&#246;ffentlichten Studie</a> (PDF) des &#8220;International Center for Missing and Exploited Children&#8221; (ICMEC).*</p>
<p>Dirk Landau hat sich diese Studie bereits Anfang des Jahres <a href="http://www.dlandau.de/pornoillegal.html">etwas genauer angesehen</a>. Sein Fazit d&#252;rfte keinen Leser unseres kleinen Netzpolitik-Blogs &#252;berraschen:</p>
<blockquote><p>Um es kurz zu machen hier das Ergebnis meiner Recherche:</p>
<ul>
<li>In 71 der 95 aufgef&#252;hrten L&#228;nder ist Pornografie per se illegal. Also w&#228;re eine Entfernung kinderpornografischer Inhalte von Servern in diesen L&#228;ndern unproblematisch zu gew&#228;hrleisten.</li>
<li>F&#252;r 9 der L&#228;nder kam ich zu keinem Ergebnis ob der Fragestellung</li>
<li>15 der 95 erlauben generell Pornografie und sind somit tats&#228;chlich potenzielle &#8220;Kinderporno-Schurkenstaaten&#8221;</li>
<li>3 der letztgenannten haben zwischenzeitlich allerdings entsprechende Kinderschutz-Gesetze, die auch Kinderpornografie ber&#252;cksichtigen, erlassen</li>
</ul>
<p>Es verbleiben also 21 {12 sicher + 9 zweifelhaft} L&#228;nder f&#252;r die die Aussage zutrifft, dass es dort derzeit keine rechtliche Handhabe zur Verfolgung und L&#246;schung von Kinderpornografie gebe.<br />
Darunter allerdings auch L&#228;nder wie Irak, Osttimor (Timor Leste), Chad oder Congo, die sich in Krieg, B&#252;rgerkrieg, Anarchie oder verfassungsgebender Phase nach derlei Vorkommnissen befinden. [...]</p></blockquote>
<p>Ich muss das nicht weiter kommentieren, oder?</p>
<p><em>*Bei den gut 160 Staaten, in denen es laut von der Leyen Gesetze gibt, d&#252;rfte es um die L&#228;nder halten, aus denen die UNICEF bis Mai 2002(!) einen Bericht bzgl. der</em> <a href="http://www.unicef.org/specialsession/how_country/index.html"><em>Umsetzung der Kinderrechtskonvention</em></a> <em>erhalten hat. Warum 160 + 95 L&#228;nder mehr sind,</em> <a href="http://netzpolitik.org/2009/laender-zaehlen-mit-zensursula/#more-7809"><em>als es &#252;berhaupt gibt</em></a><em>, habe ich</em> <a href="http://netzpolitik.org/2009/laender-zaehlen-mit-zensursula/#more-7809"><em>hier versucht zu erkl&#228;ren</em></a><em>. Nicht plausibel? Versucht einfach wie jemand zu denken, der Stoppschilder im Web f&#252;r eine effektive Ma&#223;nahme gegen kinderpornografische Inhalte h&#228;lt. Mit Logik kann man die Argumentation nicht fassen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Podcast-Interview zum Pirate Bay-Verkauf</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/podcast-interview-zum-pirate-bay-verkauf/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 18:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier gibts ein Podcast-Interview mit Peter Sunde von The Pirate Bay zum heute angek&#252;ndigten Verkauf der Plattform und der Hintergr&#252;nde: Podcast with Peter Sunde on the GGF’s acquisition of The Pirate Bay.

Today it was announced that The Pirate Bay will be acquired by the Swedish company Global Gaming Factory X for 60 million SEK (7.8 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibts ein Podcast-Interview mit Peter Sunde von The Pirate Bay zum heute angek&#252;ndigten Verkauf der Plattform und der Hintergr&#252;nde: <a href="http://www.whatsnext.se/2009/06/30/podcast-with-peter-sunde-on-the-ggfs-accquisition-of-the-pirate-bay/">Podcast with Peter Sunde on the GGF’s acquisition of The Pirate Bay.</a></p>
<blockquote><p>Today it was announced that The Pirate Bay will be acquired by the Swedish company Global Gaming Factory X for 60 million SEK (7.8 million USD). I got a an interview with TPB’s spokesperson Peter Sunde, and in this podcast he talks about how the deal is set up, why Pirate Bay is sold, the heat TPB is getting from some disappointed fans and the future of the site.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.whatsnext.se/podcasts/podcast_peter%20sunde.mp3">Hier ist die MP3.</a></p>
<p>Eigentlich verkaufen sie nur, um endlich mal Urlaub machen zu k&#246;nnen. Aber da gibt es noch ein paar andere Hintergr&#252;nde und auch Aussichten, was die geplante Stiftung machen soll und wie sie aufgebaut sein wird.</p>


<a href="http://www.whatsnext.se/podcasts/podcast_peter%20sunde.mp3">Download audio file (podcast_peter%20sunde.mp3)</a><br />]]></content:encoded>
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		<title>DLF &#252;bersieht Zensursula - Petition</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/dlf-uebersieht-zensursula-petition/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 18:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campaigning]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<category><![CDATA[ePetition]]></category>

		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Deutschlandfunk ist offensichtlich noch nicht angekommen, dass die #zensursula - Petition die erfolgreichste in der Geschichte des ePetitionssystems des deutschen Bundestages war. In den Nachrichten um 18 Uhr wurde verk&#252;ndet:

Zahl der Petitionen in Deutschland steigt auf &#252;ber 18.000

Die Bundesb&#252;rger haben sich im vergangenen Jahr mit rund 18.100 Petitionen an den Bundestag gewandt. Dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Deutschlandfunk ist offensichtlich noch nicht angekommen, dass die #zensursula - Petition die erfolgreichste in der Geschichte des ePetitionssystems des deutschen Bundestages war. <a href="http://www.dradio.de/nachrichten/200906301800/5">In den Nachrichten um 18 Uhr wurde verk&#252;ndet:</a></p>
<blockquote><p>Zahl der Petitionen in Deutschland steigt auf &#252;ber 18.000</p>
<p>Die Bundesb&#252;rger haben sich im vergangenen Jahr mit rund 18.100 Petitionen an den Bundestag gewandt. Dies ist nach Angaben des Petitionsausschusses ein Anstieg um mehr als elf Prozent im Vergleich zu 2007. Jede f&#252;nfte Beschwerde betraf die Themen Arbeit und Soziales. So wurde die Forderung, ein Grundrecht auf berufliche Ausbildung im Grundgesetz zu verankern, von 73.000 B&#252;rgern unterst&#252;tzt. Die Petition f&#252;r ein bedingungsloses Grundeinkommen erhielt rund 53.000 Unterschriften. Auf den gr&#246;&#223;ten Zuspruch traf das Anliegen, die Diesel- und Benzinsteuer zu reduzieren. Diese Forderung wurde von 128.000 B&#252;rgern mitgetragen. </p></blockquote>
<p>In der <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/24995233_kw27_petitionsbericht/index.html">offiziellen Meldung des deutschen Bundestages</a> hat man aber die Zensursula-Petition heute genannt:</p>
<blockquote><p>Die Petition gegen Internetsperren habe in diesem Jahr mit mehr als 134.000 Mitzeichnungen und die Petition f&#252;r ein bedingungsloses Grundeinkommen mit etwa 52.000 Mitzeichnungen im Internet dazu gef&#252;hrt, dass der Petitionsausschuss in der &#214;ffentlichkeit verst&#228;rkt wahrgenommen worden sei.</p></blockquote>
<p>[danke an Andre]</p>
<p>Update: die Mehrheit der Kommentare ist der Meinung, dass die Meldung nur 2008 beschreibt. Vermutlich ist es etwas verwirrend, weil die in beiden Meldungen genannte Grundeinkommen-Petition Ende 2008 eingereicht, aber erst massiv 2009 gezeichnet und beendet wurde.</p>
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		<title>Guardian: Interaktive Karte zu Netzzensur</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/guardian-interaktive-karte-zu-netzzensur/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Digital Rights]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Guardian hat eine interaktive Karte zur Netzzensur weltweit ver&#246;ffentlicht: Internet censorship: who controls what.

As China delays the launch of its Green Dam web censorship software, our map reveals which countries limit access to the internet.



Mit dabei ist jetzt auch Deutschland in der Kategorie "Social".
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Guardian hat eine interaktive Karte zur Netzzensur weltweit ver&#246;ffentlicht: <a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2009/jun/30/internet-freedom-of-information">Internet censorship: who controls what.</a></p>
<blockquote><p>As China delays the launch of its Green Dam web censorship software, our map reveals which countries limit access to the internet.</p></blockquote>
<p><a href='http://netzpolitik.org/wp-upload/guardian_interaktive_karte_netzzensur_klein.png'><img src="http://netzpolitik.org/wp-upload/guardian_interaktive_karte_netzzensur_klein.png" alt="" title="guardian_interaktive_karte_netzzensur_klein" class="alignnone size-full wp-image-7814" /></a></p>
<p>Mit dabei ist jetzt auch Deutschland in der Kategorie &#8220;Social&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Studie: Deep Packet Inspection und Netzzensur</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/studie-deep-packet-inspection-und-netzzensur/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Digital Rights]]></category>

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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<category><![CDATA[deep_packet_inspection]]></category>

		<category><![CDATA[netzzensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Global Voices Advocacy gibt es eine Studie &#252;ber "Deep Packet Inspection and Internet Censorship" zum Download (PDF).

As this paper will argue, the link between deep packet inspection and internet censorship is of far greater concern for freedom of speech than its use in traffic shaping or preventing copyright infringement. At the present time many [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Global Voices Advocacy gibt es eine Studie &#252;ber <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/2009/06/25/study-deep-packet-inspection-and-internet-censorship/">&#8220;Deep Packet Inspection and Internet Censorship&#8221;</a> zum <a href="http://advocacy.globalvoicesonline.org/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=14">Download (PDF)</a>.</p>
<blockquote><p>As this paper will argue, the link between deep packet inspection and internet censorship is of far greater concern for freedom of speech than its use in traffic shaping or preventing copyright infringement. At the present time many of the states censoring the internet are already known to use deep packet filtering. A further question that arises in this context is whether state actors which censor the internet are following the lead of non-state actors and modifying content within the data stream rather than just blocking it. As DPI opens the door for far more subtle censorship methods, it could lead to a move from filtering internet content to editing it. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Firefox 3.5 ist raus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/firefox-35-ist-raus/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>

		<category><![CDATA[firefox]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurde der freie Browser Firefox in der Version 3.5 ver&#246;ffentlicht und steht zum Download bereit. Zu den neuen Features z&#228;hlen u.a.:

* Schneller als die alten Versionen
* Verbesserte Intelligente Adressleiste
* Ein-Klick-Lesezeichen
* Privater Modus (Irgendwie zum surfen ohne Spuren zu hinterlassen - oder doch nicht?)
* Besserer Schutz gegen Phishing- &#038; Malware-Schutz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde der freie Browser <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox in der Version 3.5 ver&#246;ffentlicht</a> und steht zum Download bereit. Zu den <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/features/">neuen Features z&#228;hlen u.a.</a>:</p>
<p>* Schneller als die alten Versionen<br />
* Verbesserte Intelligente Adressleiste<br />
* Ein-Klick-Lesezeichen<br />
* Privater Modus (Irgendwie zum surfen ohne Spuren zu hinterlassen - oder doch nicht?)<br />
* Besserer Schutz gegen Phishing- &#038; Malware-Schutz</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpolitik.org/2009/firefox-35-ist-raus/feed/</wfw:commentRss>
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	</item>
		<item>
		<title>FES-Kurzstudie: Breitband? Sofort! &#8230;aber wie?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/fes-kurzstudie-breitband-sofort-aber-wie/</link>
		<comments>http://netzpolitik.org/2009/fes-kurzstudie-breitband-sofort-aber-wie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Digitalkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Informationstechnologie]]></category>

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		<category><![CDATA[fes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine aktuelle Kurzstudie zum Thema Breitbandausbau in Deutschland ver&#246;ffentlicht: "Breitband? Sofort! ...aber wie?" (PDF)

Arne B&#246;rnsen beleuchtet den aktuellen Stand der Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Gerade hier steckt der Teufel oft im Detail: Zwar sind Gelder und politischer Wille zum fl&#228;chendeckenden Breitbandausbau vorhanden, doch herrscht  Unklarheit, welche technische L&#246;sung vorzuziehen sei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine aktuelle Kurzstudie zum Thema Breitbandausbau in Deutschland ver&#246;ffentlicht: <a href="http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/06481.pdf">&#8220;Breitband? Sofort! &#8230;aber wie?&#8221; (PDF)</a></p>
<blockquote><p>Arne B&#246;rnsen beleuchtet den aktuellen Stand der Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Gerade hier steckt der Teufel oft im Detail: Zwar sind Gelder und politischer Wille zum fl&#228;chendeckenden Breitbandausbau vorhanden, doch herrscht  Unklarheit, welche technische L&#246;sung vorzuziehen sei. Unsere Kurzstudie m&#246;chte hier Abhilfe leisten und Entscheidungstr&#228;gern sowie Interessierten wichtige Informationen an die Hand geben.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>L&#228;nder z&#228;hlen mit &#8220;Zensursula&#8221;</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2009/laender-zaehlen-mit-zensursula/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg-Olaf Schäfers</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campaigning]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber die vom Familieministerium ausgerichtete "Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien" und speziell ihre Abschlusserkl&#228;rung (PDF) war hier ja schon einiges zu lesen.

Gefordert werden in der, unter anderem von Europol, dem Bundeskriminalamt, den Kinderschutzorganisationen Innocence in Danger, ECPAT, Save the Children und UNICEF Deutschland, und nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die vom Familieministerium ausgerichtete &#8220;<a href="http://www.child-protection-conference.org/">Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien</a>&#8221; und speziell ihre <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/090630-abschlusserklaerung-deutsch.pdf">Abschlusserkl&#228;rung</a> (PDF) war hier <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-social-networks-sagen-nein-zu-zensursula/">ja schon einiges zu lesen</a>.</p>
<p>Gefordert werden in der, unter anderem von Europol, dem Bundeskriminalamt, den Kinderschutzorganisationen Innocence in Danger, ECPAT, Save the Children und UNICEF Deutschland, und nat&#252;rlich von Ursula von der Leyen unterschriebenen Erkl&#228;rung, - wenig &#252;berraschend - u.a. weitere Websperren.</p>
<p>Das m&#252;sse man tun, betont &#8220;Zensursula&#8221;, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Familienministerium-Kinderschuetzer-und-Europol-fordern-mehr-Web-Sperren--/meldung/141322">wie bei Heise Online zu lesen ist</a>, schlie&#223;lich h&#228;tten &#8230;</p>
<blockquote><p>Nur rund 160 Staaten [...] &#252;berhaupt eine Gesetzgebung gegen die Vergewaltigung von Kindern, die von den T&#228;tern aufgenommen und &#252;bers Netz &#8220;massenhaft verbreitet wird&#8221;, monierte von der Leyen auf der Tagung; 95 Nationen h&#228;tten keine solche Gesetze.</p></blockquote>
<p>160 Staaten? 95 Nationen? Was denn nun? Zum einen sind &#8220;Staaten&#8221; und &#8220;Nationen&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nation#.E2.80.9ENation.E2.80.9C_politikwissenschaftlich">politikwissenschaftlich</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nation#.E2.80.9ENation.E2.80.9C_v.C3.B6lkerrechtlich">v&#246;lkerrechtlich</a> schon einmal zwei Sch&#252;sseln Brei. Der Vergleich, bzw. die Gleichsetzung ist also schon grunds&#228;tzlich problematisch. Ok, lassen wir das aussen vor. Interessant ist n&#228;mlich vor allem ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staat#Anzahl">kurzer Klick in die Wikipedia</a>. Dort kann man nachlesen, dass es derzeit lediglich 193 vollst&#228;ndig von der UNO anerkannte Staaten gibt.</p>
<p><span id="more-7809"></span></p>
<blockquote><p>Insgesamt gibt es 193 vollst&#228;ndig (von der UNO) anerkannte souver&#228;ne Staaten, siehe Liste der Staaten der Erde. Darunter fallen die 192 Mitglieder der UN sowie der Staat Vatikanstadt.</p></blockquote>
<p>Nur der Vollst&#228;ndigkeit halber: Nicht von der UNO anerkannt werden Abchasien, Republik China (Taiwan), Kosovo, T&#252;rkische Republik Nordzypern, Sahara und S&#252;dossetion &#8230;</p>
<p>193 bzw. 199 sind irgendwie deutlich weniger als 160 + 95, oder? Auch das Ausw&#228;rtige Amt hat lediglich <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationenA-Z.jsp">203 L&#228;nder auf seiner Liste</a> (wenn ich mich nicht verz&#228;hlt habe).</p>
<p>Und ja, 193 Staaten sind auch deutlich mehr als die 160 Staaten, die laut unserer Lieblingsministerin &#252;ber entsprechende Gesetze verf&#252;gen. Wobei, auch diese Zahl* ist einmal mehr zumindest fraglich. Schlie&#223;lich haben - ausser den USA und Somalia - alle von der UNO anerkannten L&#228;nder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderrechtskonvention">Kinderrechtskonvention der UN</a> unterzeichnet. Die regelt, zum Beispiel <a href="http://keil.mndatio.de/index.php?page=unokr34">in Artikel 34</a>, den Schutz vor sexuellem Missbrauch. Das sollte zumindest bei UNICEF Deutschland bekannt sein.</p>
<p>Den Hinweis, dass auf den bisher bekannten Sperrlisten vor allem Angebote aus entwickelten Industriestaaten mit entsprechenden Gesetzen gelistet waren, spare ich mir. Ebenso spare ich mir den Hinweis, dass in L&#228;ndern, die &#252;ber keine entsprechenden Gesetze verf&#252;gen, auch keine f&#252;r Webhosting geeignete IT-Infrastruktur vorhanden sein d&#252;rfte.</p>
<p>PP: Anders, als im Vorfeld bef&#252;rchtet werden musste, hat sich &#252;brigens kein deutsches Social Network der Erkl&#228;rung angeschlossen. Dazu nochmal <a href="http://www.heise.de/newsticker/Familienministerium-Kinderschuetzer-und-Europol-fordern-mehr-Web-Sperren--/meldung/141322">Heise Online</a>:</p>
<blockquote><p>Der Jugendschutzbeauftragte von StudiVZ, Philipp Gr&#246;tschel, r&#228;umte gegen&#252;ber heise online mit Ger&#252;chten auf, dass Anbieter sozialer Netzwerke die Konferenzerkl&#228;rung unterzeichnet h&#228;tten oder dies planten. Das Dokument enthalte &#8220;zweifelhafte Punkte&#8221;, sodass die Unternehmen bislang nicht im Boot seien.</p></blockquote>
<p>*Woher sie stammt, ist mir noch nicht so recht klar. Ich vermute, dass damit die 159 L&#228;nder gemeint sind, aus denen die UNICEF einen Bericht bzgl. der <a href="http://www.unicef.org/specialsession/how_country/index.html">Umsetzung der Kinderrechtskonvention</a> erhalten hat. Die Zahlen w&#228;ren dann allerdings auf dem Stand von Mai 2002! Evtl. irre ich mich hier aber auch.</p>
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