Geschäftsmodell Abmahnung
von markus um 23:35 am Sonntag, 28. Februar 2010 | 6 Kommentare
Johannes Boie hat sich für die Süddeutsche Zeitung mal das “Geschäftsmodell Abmahnung” angeschaut.
Die Jagd auf Raubkopierer ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch ein einträgliches Geschäftsmodell. Einblicke in die Welt der Abmahnindustrie, in der auch ein bekannter Rapper mitmischt.
getaggt mit: Abmahnung > Deutschland > geschäftsmodelle > Musik im Netz > Urheberrecht
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Rock the Biz – Dokumentation
von markus um 23:00 am | 3 Kommentare
Heute wurde die Dokumentation “Rock the Biz” im Netz veröffentlicht. “Rock the Biz” dokumentiert die Veränderungen in der Musikwirtschaft und hat dazu viele Musiker und andere Experten interviewt. Der Film ist bisher in Form von 11 thematischen Kapiteln wie Copyright oder Selbstvermarktung online erschienen. Mal schauen, wann der komplette Film zum Download erscheint. Lizenziert ist alles unter der CC-BY-NC-ND-Lizenz.
getaggt mit: creative commons > Deutschland > Digitalkultur > dokumentation > Musik im Netz > musikindustrie
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Deutschland gegen Transparenz bei ACTA
von markus um 18:41 am | 14 Kommentare
Was haben Belgien, Dänemark, Portugal, Singapur, Süd-Korea und Deutschland gemeinsam? Alle Staaten sprechen sich laut einem geleakten Dokument gegen mehr Transparenz beim ACTA-Abkommen aus. Michael Geist hat eine Liste der Staaten erstellt, die laut dem Dokument für oder gegen mehr Transparenz bei dem Anti-Piraterie-Abkommen sind.
Es ist mir vollkommen unverständlich, warum das federführende Wirtschaftsministerium in dieser Sache weiter Geheimniskrämerei betreiben will. Solange hier nicht mehr Transparenz reinkommt, müssen wir mit dem Schlimmsten rechnen. Und können nur mutmaßen, dass Deutschland im Geheimen an Internetsperrungen nach dem 3-Strikes Modell arbeitet.
getaggt mit: acta > Deutschland > internetsperrungen
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Animation: The State of The Internet
von markus um 18:33 am | 1 Kommentar
Nette Animation von Jesse Thomas mit aktuellen Zahlen zum Netz: The State of The Internet.
JESS3 / The State of The Internet from Jesse Thomas on Vimeo.
[via]
getaggt mit: Animation > internetnutzung > statistik > Visualisierung
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Bundesregierung äussert sich zum Internet
von markus um 18:28 am | 7 Kommentare
Kommende Woche findet wieder die Cebit statt. Das ist dann die Zeit, wo Politiker sich verstärkt zum Internet äusern. Auch dieses Jahr kann man das wieder beobachten. In ihrer wöchentlichen Podcast-Ansprache erzählt Bundeskanzlerin Angela Merkel von den Gefahren im Netz und erklärt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei (Transcript als PDF)
Den rechtsfreien Raum hat Constanze Kurz bei tagesschau.de schon passend kommentiert:
“Seit Jahren ist bekannt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, es war es auch nie”, wundert sich der Chaos Computer Club. “Zur Verbesserung der Ausstattung der Landespolizeien verliert sie dagegen kein Wort, auch wenn sie ‘Rechtssicherheit’ einfordert.” Dabei sei es bekannt, dass “es Vollzugsdefizite sind, die Probleme verursachen”, sagt die Informatikerin Kurz.[...] Merkel solle sich “vielleicht an ihrem vergleichsweise modernen Innenminister orientieren”, der einen “wegweisenden Text zur Netzpolitik” veröffentlicht habe, empfehlen die Computerexperten und Datenschützer des CCC.
Ganz ohne rechtsfreien Raum kommt hingegen Innenminister Thomas de Maiziere in einem relativ entspannten und liberal gehaltenen Gastbeitrag im Tagespsiegel aus: Digitaler Datenverkehr.
Das Internet bietet große Chancen zur Selbstverwirklichung. Zugleich wachsen mit seiner Komplexität und Undurchschaubarkeit die Risiken. Umso wichtiger ist es deshalb, das Internet gemeinsam so zu gestalten, dass die verantwortliche Selbstbestimmung tatsächlich im Mittelpunkt steht.
In dem Artikel kündigt de Maiziere u.a. eine Arbeitsgruppe zum Datenbrief an, um für diesen ergebnisoffen mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft ein Konzept zu entwickeln. Verrückte Welt: Klar gegen den Datenbrief ist hingegen die FDP.
getaggt mit: Bundesregierung > ccc > datenbrief > Datenschutz > Deutschland > Netzpolitik
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Die letzten Links der vergangenen Woche
von markus um 13:42 am | Keine Kommentare
Hier sind einige Links der letzten Woche, die ich bisher nicht gebloggt habe.
Zeit.de: Was Microsoft alles der Polizei verrät.
All die Daten, die Seiten wie Facebook über Nutzer sammeln, kann auch die Polizei bekommen. Was genau sie kriegt, steht in Handbüchern, die nun veröffentlicht wurden.
Lobbycontrol: Parteitags-Lobbyismus aus Insider-Sicht.
Mal abseits von zweifelhaften Angeboten für Gespräche mit Rüttgers – Was läuft eigentlich sonst in den Vorhallen der Parteitage? Um uns ein genaueres Bild zu machen, haben wir mit Leuten gesprochen, die in der letzter Zeit mit (eher kleineren) Ständen auf verschiedenen Parteitagen vertreten waren. Sie haben uns ihre Eindrücke geschildert:
Guardian: Is copyright getting in the way of us preserving our history?
The issue of copyright is a global nightmare for anyone interested in digital preservation
Spiegel: Konkurrenten wollen Google Manipulation nachweisen.
Sie haben Intel und Microsoft zu Rekordstrafen verdonnert – jetzt knöpfen sich Europas Wettbewerbshüter Google vor. Sie prüfen, ob der IT-Riese Konkurrenten bei der Anzeige von Suchergebnissen benachteiligt. Der Konzern reagiert gelassen, doch interne Papiere zeigen: Die Vorwürfe haben Gewicht.
Spiegel: Google will nicht für Nutzerinhalte haften.
Google soll büßen: Weil das von einem Nutzer hochgeladene Video einer Misshandlung nicht schnell genug von einer Seite der Firma verschwand, wurden Manager zu Bewährungsstrafen verurteilt. Google ist empört – und warnt vor den Folgen einer solch “hanebüchenen” Rechtsprechung.
GigaOm: On Google, Italy and the Future of Media.
Jürgen Kuri bei Webciety über “Digitale Aufklärung”.
getaggt mit: Digital Rights > Netzpolitik
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Heute in Ö1: Die Vorratsdatenspeicherung und ihre Kinder
von markus um 10:11 am | Keine Kommentare
Heute Abend gehts um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin “matrix” eine halbe Stunde lang um “Die Vorratsdatenspeicherung und ihre Kinder – Das Netz wird zum geregelten Politikfeld“.
Gleichzeitig mischen sich die “Digital Natives” – jene, die mit dem Internet aufgewachsen sind – immer deutlicher in die Netzpolitik ein, ob durch Blogs, durch übers Netz organisierte Demonstrationen oder als neue politische Mitbewerber. Die Piratenpartei etwa hat bei der deutschen Bundestagswahl 2009 aus dem Stand zwei Prozent der Stimmen erreicht. Astrid Schwarz und Michael Fiedler beschäftigen sich mit der Entwicklung der Netzpolitik und wagen einen Blick in die Zukunft.
Davon gibts nur einen Stream und später keinen offiziellen Download. Wäre prima, wenn den jemand mitschneiden könnte.
Danke an Tharben für einen Mitschnitt. Dieser findet sich bei Hotfile und Megaupload.
getaggt mit: Deutschland > Digital Rights > EU > Netzpolitik > Österreich > radio > Vorratsdatenspeicherung
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it
Jugendmedienschutz auf dem Weg in die Zukunft? (Nachtrag, 01.03.)
von Jörg-Olaf Schäfers um 19:51 am Freitag, 26. Februar 2010 | 48 Kommentare
Der neue JMStV ist also so gut wie durch. Prima, dann darf ich ja mal eine Utopie Dystopie in den Raum stellen. Keine Sorge, mit der Realität hat diese Utopie Dystopie nichts zu tun. Es ist kaum mehr als der feuchte Traum eines durchgeknallten Verschwörungstheoretikers. Kann und sollte man also ignorieren:
[Edit]Mal angenommen[/Edit], der neue JMStV würde tatsächlich auf providerseitige Filterprogramme setzen, die besorgte Eltern zum Schutz ihrer Kinder passend zur Flatrate buchen können. Man muss das nicht negativ sehen. So eine Filterschablone hat ja auch Vorteile. Man muss sich als Erziehungsberechtigter z.B. keine Gedanken mehr machen, welche Programme der Nachwuchs im Internet schaut.
Überhaupt ist dieses Internet ja ziemlich unübersichtlich, wenn man das mal so sagen darf. Warum also nicht einen Sampler mit den besten Internethits von gestern, heute und morgen kaufen? Reicht doch. Beim Dudelfunk Formatradio funktioniert es doch auch!
Schon bald könnte es – das ist übrigens nicht meine Idee, sondern eine aus dem Jahr 2003 – Filterschablonen in verschiedenen Geschmacksrichtungen geben. Quasi “Kindernet On Demand”, präsentiert nach Wunsch:
Read more
getaggt mit: ePa > ePass > Filterschablone > ICRA > JMSTV > Regulierung
Trackback URL | Incoming links
bookmarken bei | del.icio.us
| Digg it
| Furl
| StumbleUpon
| Mister Wong
| yigg it





