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DRadio Wissen über Hacker: Robin Hood im Netz

von markus um 14:30 am Samstag, 4. September 2010 | 3 Kommentare

Auf DRadio Wissen wurde heute eine Stunde lange über Hacker diskutiert. Mit im Studio waren u.a. Constanze Kurz und Erlehmann. Hier ist die MP3 und darum ging es: Robin Hood im Netz.

Seit es Computer gibt, gibt es Hacker. Computerfreaks, die in fremde Computersysteme eindringen. Manche tun dies, um auf Sicherheitsmängel hinzuweisen, andere, um Schaden anzurichten. Manche sehen sich auch als eine Art Widerstandskämpfer.
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Eric Schmidt: “Don’t Be Evil?” video – Final Version

von markus um 19:01 am Freitag, 3. September 2010 | 9 Kommentare

Lustiges Video von ConsumerWatchdog zu den aktuellen Äußerungen von Google-CEO Eric Schmidt: Our new “Don’t Be Evil?” video – Final Version.

(Danke an Kirsten)

Plagiat: Houellebecq macht die Hegemann

von Jörg-Olaf Schäfers um 18:11 am | 10 Kommentare

Ja, ich bin ein bisschen stolz auf die Überschrift.* So stolz, wie man es freitags kurz nach sechs halt sein kann. Worum es geht? Michel Houellebecq, ein nicht ganz unbekannter französischer Schriftsteller (“Elementarteilchen“) soll abgeschrieben haben. Und zwar aus der Wikipedia. Das zumindest berichtet Slate.fr und liefert 3 Belege aus seinem Mittwoch erscheinenden Buch “La carte et le territoire:

Michel Houellebecq a toujours aimé truffer ses romans de longues descriptions encyclopédiques de personnalités, de lieux ou de concepts scientifiques. Son dernier roman, l’excellent La carte et le territoire, à paraître mercredi 8 septembre, n’y coupe pas et l’écrivain se lance dans de fastidieuses digressions sur la mouche domestique ou la ville de Beauvais. Ça ressemble tellement à du Wikipedia qu’on a voulu faire le test. Et surprise, au moins 3 passages du dernier Houellebecq sont empruntés à l’encyclopédie en ligne.

Nun ist es bekanntlich nicht verboten, sich aus der Wikipedia zu bedienen. Nur sollte man entsprechende Übernahmen bitte auch kennzeichnen. Das scheint Houellebecq irgendwie vergessen zu haben.

(via Tim Bartel)

*Auch bei Houellebecq ist wieder von Collage, Stil und Arbeitsweise die Rede.

Deutsche Telekom erklärt Netzneutralität

von markus um 17:47 am | 19 Kommentare

Das Blog schonleben.de hat ein (wahrscheinlich internes) Argumentationspapier der Deutschen Telekom veröffentlicht (PDF), wo diese (vermutlich an ihre Mitarbeiter gerichtet) ihre Linie in Sachen Netzneutralität erklärt. Auf den ersten Blick steht da erstmal nichts Neues drin, aber zwischen den Zeilen findet man doch das einige interessante Sachen.
Da haben wir z.B. dies:

Reserviert die Telekom die beste Qualitätsklasse für sich?

Wenn unterschiedliche Qualitätsklassen im Netz eingeführt werden, werden wir diese der Internetwirtschaft diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen. Darüber hinaus werden wir den Kunden Netzmanagementmaßnahmen transparent kommunizieren.

Klingt erstmal gut, oder? Hier ist die Übersetzung für Euch: Natürlich kann die Internetwirtschaft diskriminierungsfrei diese Qualitätsklassen nutzen, aber dafür muss man dann bezahlen. Apropos “Netzwerkmanagementmaßnahmen transparent kommunizieren”: Warum wird das eigentlich heute nicht bereits gemacht?
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Mitmachen: Onlinedurchsuchung beim BKA

von Ralf Bendrath um 17:13 am | 12 Kommentare

Das data:recollective, das u.a. die Kampagne “Reclaim your data from European Police Authorities” ins Leben gerufen hat, ruft für kommenden Donnerstag alle dazu auf, beim Bundeskriminalamt eine “Online-Durchsuchung” durchzuführen:

Rund um die „Freiheit statt Angst“-Demonstration am 11. September 2010 laden wir dazu ein, Analyse, Protest und Widerstand gegen die Zunahme von Überwachung und Kontrolle auch auf den virtuellen Raum auszudehnen. Am Donnerstag den 9. September wollen wir die Webseiten des Bundeskriminalamts (BKA) besuchen, um uns dort mit einer Schnitzeljagd über deren Verständnis von Freiheit und Bürgerrechten zu informieren. (…)

Auf www.bka.de wollen wir uns umsehen, was das BKA unter „Sicherheit“ versteht und welche Konsequenzen für weltweite Freiheits- und Bürgerrechte daraus absehbar sind. In den Tagen vor der Durchsuchung werden wir auf unserer Webseite datarecollective.net die Ermittlungsziele bekannt geben. Es ist dabei nicht nötig, in den geschützten Bereich des BKA einzudringen; ein einfacher Browser ist alles, was es zur Teilnahme braucht.

Die Begründung dort ist recht lang, enthält aber viele interessante Informationen über die Rolle des BKA im immer weiter wuchernden Dickicht der internationalen und europaweiten Überwachungsapparate.

EU-Kommission diskutiert Inhaltefilter/DPI gegen p2p

von markus um 17:02 am | 10 Kommentare

Die französische Webseite pcinpact.com hat einige interne Dokumente einer von der EU-Kommission angeleierten Diskussion innerhalb der “Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen” veröffentlicht. Zu den Diskussionsgesprächen wurden Vertreter der Rechteindustrie und der Provider eingeladen, um weitere Durchsetzungsmaßnahmen gegen Urheberrechtsvergehen im Rahmen der IPR-Enforcement-Directive und eine freiwillige Kooperation zwischen ISPs und Rechteindustrie zu diskutieren.
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Medienradio über Open Data

von markus um 12:38 am | 1 Kommentar

In Folge 030 des Medienradios hat Philip Banse Michael Hörz und Friedrich Lindenberg vom Open Data Network zu Besuch gehabt:

Michael Hörz und Friedrich Lindenberg vom Open Data Network berichten über dieses Dach, unter dem sich alle sammeln können, die öffentlich finanzierte Daten auch öffentlich zugänglich machen wollen. Michael und Friedrich berichten über erste deutsche Open-Data-Projekte, Datenjournalismus und skizzieren den tief greifenden Kulturwandel, der in deutschen Behörden nötig ist.

Hier ist die MP3.

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Überwachungsprojekt INDECT schafft Vertrauen

von markus um 12:26 am | 8 Kommentare

Das umstrittene EU-Überwachungsprojekt INDECT hat eine neue vertrauensbildende Maßnahme geschaffen: Ab sofort wird alles noch geheimer, was man dort mit EU-Mitteln entwickelt! Darüber berichtet die Futurezone: INDECT wird zum Geheimprojekt.

“Für alle, die an INDECT mitarbeiten, ist es entmutigend, dass sie einen signifikanten Teil ihrer Zeit mit Erklärungen verbringen müssen, worum es bei dem Projekt nicht geht, anstatt zu forschen”, heißt es in den “Schlussfolgerungen” zum ersten Bericht des Ethikbeirats des von der EU-Kommission geförderten INDECT-Projekts. Man fühle sich missverstanden, vor allem von Journalisten und “Internetaktivisten”, wobei Letztere im Dokument unter Anführungszeichen stehen (Seite 9). Die biometrische Aufrüstung der Videoüberwachungssysteme mit Gesichtserkennung und die Automatisierung der gesamten Abläufe bis hin zur Datenbankablage – ein Kernelement dieses EU-”Forschungsprogramms” – diene nach Ansicht des “Ethikrats” nämlich sowohl der Erhöhung der Sicherheit als auch dem Schutz der Privatsphäre.

Dann haben wir ja nicht mehr zu befürchten… Hier ist das zitierte Original-Dokument.

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