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Musikindustrie schreibt iRights

Im Zuge der „AllofMP3“ (Werbe)-Kampagne der IFPI hat jetzt auch das Verbraucherportal iRights eine einen Brief für einen Link bekommen, der längst entfernt wurde: Nichtsdestotrotz nehmen sechs führende Plattenfirmen (unter anderem Warner, Sony, Universal, EMI und edel) den Beschluss zum Anlass, Nachrichtendienste wie iRights.info und Heise Online aufzufordern, umgehend jegliche Links auf „All of MP3“…

  • Markus Beckedahl

Im Zuge der „AllofMP3“ (Werbe)-Kampagne der IFPI hat jetzt auch das Verbraucherportal iRights eine einen Brief für einen Link bekommen, der längst entfernt wurde:

Nichtsdestotrotz nehmen sechs führende Plattenfirmen (unter anderem Warner, Sony, Universal, EMI und edel) den Beschluss zum Anlass, Nachrichtendienste wie iRights.info und Heise Online aufzufordern, umgehend jegliche Links auf „All of MP3“ zu entfernen. Die Redaktion von iRights.info war über das Schreiben überrascht, da der beanstandete Link von uns aufgrund der momentan ungeklärten Rechtslage schon entfernt worden war, nachdem die Deutschen Phonoverbände die Entscheidung in einer Pressemitteilung am 6. Juli veröffentlicht hatten.

Ich fand „AllofMP3“ noch nie ganz koscher und unterstützenswert. Einen guten Kommentar dazu gibts es aus Künstlersicht bei Antifreeze. Die Abmahnwelle finde ich aber politisch bedenklicher. Mal schauen, wann sie die Domain filtern lassen wollen…

Update:

War natürlich keine Abmahnung.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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Ein Kommentar zu „Musikindustrie schreibt iRights“


  1. Der Feind des Bösen ist nicht immer das Gute

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