Videoclip: Vorratsdatenspeicherung kurz erklärt
von markus um 11:26 am Sonntag, 9. März 2008 | 16 Kommentare
Ein Videoclip vom AK-VDS über die Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung:
Gibt es hier als MP4.
abgelegt in: Campaigning, Datenschutz, Deutschland, Digital Rights, netzpolitikTV
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16 Kommentare zu “Videoclip: Vorratsdatenspeicherung kurz erklärt”
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Mrz 9th, 2008 @ 12:37
Das Problem ist: Es ist einfach nicht ansprechend… Die Stimme der Sprecherin, das Handy-geklingele…..
Mein Tip: Mal einfach Kommunikations-Design Studis ansprechen und mit an Board holen. Einer der Flyer für Köln ist auch nicht gerade ein Augenschmaus – aber das muss er sein wenn er ziehen soll.
Gruß, Alex
Mrz 9th, 2008 @ 13:32
[...] Via netzpolitik.org [...]
Mrz 9th, 2008 @ 13:43
Die Stimme fand ich auch etwas grenzwertig. Habs mal unter “Vielleicht erreicht man dmait neue Zielgruppen” eingeordnet. Ich frag mal nach, ob es die Rohversion des Videos irgendwo gibt, dachte mir auch schon, dass eine andere Stimme besser geeignet wäre.
Mrz 9th, 2008 @ 14:04
das video ist furchtbar langweilig, populistisch und hat einen informationswert von ziemlich genau null.
warum sollen die daten überhaupt gespeichert werden, wer hat wann unter welchen umständen darauf zugriff und wie wird könnte das in zukunft auf internettelefonie angewendet werden wären meiner meinung nach spannendere fragen.
Mrz 9th, 2008 @ 14:18
Das Video ist leider wirklich schlecht gemacht. Nicht nur die Stimme, auch die Aussage, die Grafiken, die Beispiele, die möglichen Konsequenzen… Gute Absicht, schlechte Ausführung…
Mrz 9th, 2008 @ 14:37
@ Alex
Die Flyer für Köln sind auch nicht vom AK Vorrat, sondern vom FiS (Freiheit ist Sicherheit). Aber du hast schon recht mit deiner Kritik am Design vieler Flyer. Was die Stimme angeht brauchen wir gar nicht zu diskutieren…
Mrz 9th, 2008 @ 18:08
[...] via Netzpolitik [...]
Mrz 9th, 2008 @ 18:29
Ich schließe mich der Kritik an, das Video ist viel zu statisch und kann IMHO mit der Sprechweise kaum politisierend sein.
Da schau ich doch lieber Telekolleg.
Mrz 9th, 2008 @ 19:06
Bah. Das können die doch viel viel besser. Der MP4 Link ging bei mir übrigens gar nicht, nur der FLV (mit mplayer).
Aber das Video ist echt schlecht gemacht. Wenn man sich länger mit dem Thema schon beschäftigte ist’s okay, aber ansonsten hätte ich die Grundaussage nichtmal verstanden.
Die Stimme ist doch so’ne japanisch Billig-Animations-Stimme, wa?
Ne Leute. Bitte nochmal. Und wenn nicht, dann fragt mal wen, der sich damit auskennt…
Mrz 9th, 2008 @ 20:01
Abgesehen von der Umsetzung ist vor allem die Aussage fraglich. Wo ist denn der Zusammenhang zwischen Alkoholproblemen und VDS? Die Aussagen über Sex mögen amerikanische Politiker ängstigen, aber deutsche Bürger? Welche Daten richten in wessen Händen welche Schäden an? Da ist Schäubles Panikmache überzeugender. Merke: Auch Populismus will gelernt sein.
Sinnvoller ist es, dem unbestreitbaren Nutzen der VDS eine sachliche Einschätzung der problematischen Folgen gegenüberzustellen. Außerdem muss man die VDS im Kontext der allgemeinen Mobilmachung betrachten.
Mrz 9th, 2008 @ 21:35
Ist die Stimme von einem text-to-speech system?
Also durch diese Stimme und die schlechte Animation geht die ohnehin schon sehr geringe Aussage total verloren. Sowas kann man nicht ernsthaft veröffentlichen – das ist abschreckend.
Mrz 9th, 2008 @ 21:57
Die Frage am Ende “Haben Sie was zu verbergen” würd ich hier fast mit Nein beantworten. Googeln nach der Ex, oder dem Nachbarn. Stellenangebote ansurfen. Infoseiten zu Krankheiten aller Art.
Mrz 10th, 2008 @ 0:28
[...] Ein Video zur Vorratsdatenspeicherung: Wer heute noch darüber lacht, wird längst doch auch schon überwacht. netzpolitik.org [...]
Mrz 10th, 2008 @ 10:33
Das geht besser Leute. Und zwar in allen Punkten. Form, Inhalt, Struktur…Bis jetzt ist das wirklich abschreckend. Erinnert an ne Wahlwerbung von der ÖDP oder schlimmeres…grusel. Musterfrau Murkel ist tatsächlich frei erfunden? Wer hätte das gedacht?
Eine andere Sprecherin wäre ganz wichtig. Auch der Text ist eher wirr. Etwas nüchterner täte gut. Mehr Aufklärung auch (Wie funktioniert Vorratsdatenspeicherung? Gibt es Missbrauchsmöglichkeiten? Gefahren des gläserenen Bürgers.). Ob die Beispiele was taugen mag diskutabel sein. Das sind halt eher Randgruppen die angesprochen werden, wenn ihr die Masse erreichen wollt, müsst ihr anders argumentieren, beispielsweise gegen einen totalen Staat im allgemeinen.
Die Grafik war bestimmt schnell erstellt, einfach in der Mitte das Häuschen tauschen, klar das geht schnell, aussnerum blinkts und machts halt irgendwie. Aber das sieht echt scheisse aus. Es gibt doch Horden arbeitsloser oder studierender Medienschaffender, habt ihr da keine in euren Reihen?
Mrz 10th, 2008 @ 12:21
Ja, das Video ist ziemlich dröge, auch wegen der uninspirierten Sprecherin. Das sollte jemand vertonen, der zumindest eine gewisse Sprecherausbildung hat. Nicht umsonst setzen die Privaten auf professionelle Sprecher: Dann klingen ihre “Informationen” nicht ganz so dünn ;-)
Bevor man so ein Video konzipiert, sollte man sich fragen:
1. Was ist das Ziel dieses Videos?
2. Was ist die Zielgruppe?
Dann
3. Wie platziere ich meine Botschaft am Besten bei der Zielgruppe?
4. Mit welchen Mitteln?
Dann hat man ein Drehbuch und damit das Wichtigste.
Grüße,
Jürgen
Mrz 11th, 2008 @ 20:54
Grundsätzlich bringt das Video realistische Szenarien. Trotzdem fände ich weniger extreme Beispiele (neben den extremen) besser, weil sich dann größere Bevölkerungsschichten angesprochen fühlen könnten.
Beispiele:
* Telefonate mit der Ex, mit dem Bi-lover, mit Globalisierungsgegnern, CSU, REP, FDP, SPD, Grüne, ÖDP-Anhängern, mit Leuten welche (weiche) Drogen konsumieren, mit Leuten von denen man NICHT weiß, dass sie mit illegalen Drogen (oder anderem) handeln
* Aufruf von Informationsseiten über verschiedenste Krankheiten
* Aufruf von politischen Seiten
* Teilnahme an politischen Foren oder Kommentarfunktionen im Netz (Sueddeutsche)