Gestern Abend kam bei NDR-Info ein 30-Minuten Feature: „Löschen oder sperren? Kinderpornografie im Internet“.
Im April haben fünf große Internet Provider einen Sperrlisten-Vertrag mit dem BKA unterzeichnet und sich damit verpflichtet, den Kampf gegen Kinderpornografie zu unterstützen. Familienministerin Ursula von der Leyen feierte das als großen Sieg, Kritiker werteten das Abkommen dagegen als potentiell schädlich und vermuteten Wahlkampf-Getöse hinter den guten Absichten. Inzwischen hat die FDP in den Koalitionsverhandlungen die Sperrlisten zur Chefsache gemacht und einen Aufschub erwirkt. Die Diskussion über Kinderpornografie im Internet ist aber keineswegs beendet, fast täglich liest man Meldungen über Pädophilenringe, die auf nationaler oder internationaler Ebene operieren. Es geht also darum, Kinder so gut wie möglich vor solchen Verbrechen zu schützen. Einen möglichen Lösungsweg geht seit zehn Jahren die Organisation INHOPE , ein internationales Netzwerk von Internet-Hotlines, die sich dafür einsetzen, einschlägiges Material aus dem Internet zu löschen.
Die MP3 zur Sendung steht für sieben Tage noch online.
(Danke an Marc)