Jasper von Altenbockum hat in der FAZ die aktuellen Entwicklungen rund um das immer noch nicht unterschriebene Zugangserschwerungsgesetz kommentiert: World Wide Wirrwarr.
Die Koalition ist deshalb von „Sperren“ auf „Löschen“ umgeschwenkt. Bislang ist allerdings unklar, wie das in einem Netzwerk funktionieren soll, das keine nationalen Grenzen kennt. Die Einzigen, die vom Berliner World Wide Wirrwarr profitieren, sind Leute, die in einem de facto rechtsfreien Raum mit Kinderpornographie ihr Geld verdienen.
Seiner Meinung nach will die Bundesregierung das Gesetz auch nicht umsetzen, weil sie „Angst vor der Courage [hat], sich mit einer Öffentlichkeit anzulegen, die das Internet für ein Heiligtum hält.“
Und für die bemerkenswerte Unkenntnis des Themas, was er kommentiert, bekommt er den „Rechtsfreien Raum des Tages“ verliehen.
Dazu passt auch der Kommentar im Kontextschmiede-Blog: Von der wachsenden Relevanz rechtsfreier Räume.