Wie gut sind genetische Informationen bei 23andMe & Co geschützt?
von simoncolumbus um 14:39 am Dienstag, 10. November 2009 | 2 Kommentare
Tobias Maier von WeiterGen hat sich in zwei Artikeln mit der Gen-Diagnose bei den US-Unternehmen 23andMe, Navigenics und deCODEme auseinandergesetzt. Im zweiten Teil der Serie widmet er sich dem Datenschutz bei diesen Anbietern:
Es werden Berge an Daten generiert und gespeichert. Was geschieht mit diesen Daten, wer hat zu welchem Zweck und in welchem Ausmaß Zugang zu den As, Ts, Cs und Gs und wem nutzt dieses Wissen? Sind die Daten ausreichend geschützt?
Tobias analysiert nicht allein die Datenschutzbestimmungen der drei Anbieter, sondern stellt auch die Frage, wer genetische Informationen (kommerziell) nutzen und wie ein solches Geschäftsmodell aussehen könnte:
Wäre es denkbar, dass Versicherungen Produkte auflegen, speziell für Kunden, die ihre genetischen Daten freiwillig zur Verfügung stellen? Wie günstig müssten die Konditionen sein, wie viel individueller Service müsste geboten werden um mit maßgeschneiderten, personalisierten Versicherungsprodukten [sic], basierend auf den SNPs, Kunden zu Vertragsabschlüssen zu bewegen?
Den ersten Teil dieser lesenswerten Serie (in dem auch erklärt wird, was “SNPs” sind) gibt es hier, den zweiten hier.
getaggt mit: Biometrie > Datenschutz > gen-diagnose > Gendaten > patientendaten
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Kommentare
2 Kommentare zu “Wie gut sind genetische Informationen bei 23andMe & Co geschützt?”
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Nov 10th, 2009 @ 15:32
[...] Beide Teile des Artikels sind lesens- und vor allem nachdenkenswert, findet auch netzpolitik. [...]
Nov 10th, 2009 @ 15:47
schöne neue welt. leider sind menschen so gestrickt, dass sie immer alles machen müssen, was man machen kann.