Paypal hat den Account von Wikileaks abgeschaltet. Und zwar, weil die AGB festlegen, dass Paypal nicht für
die Ermutigung, Unterstützung, Vereinfachung, Förderung oder Anleitung Dritter zum illegalen Handeln
genutzt werden darf. Nachdem das Außenministerium der USA die Illegalität der Aktivitäten von Wikileaks festgestellt hat, entschied man sich bei Paypal für diesen Schritt, ohne dass Druck von Seiten der US-Regierung ausgeübt worden wäre.
Zuletzt hatte Wikileaks im Januar Ärger mit Paypal, als Paypal’s automatisierte Anti-Betrugs-&-Geldwäsche-Mechanismen wegen einer plötzlichen Spendenflut ansprangen. Nach Amazon und EveryDNS ist Paypal der dritte Mainstream-Service, der Wikileaks die Dienstleistung verwehrt.
Es wird spannend zu sehen, wie die Mehrheit der (US-/Welt-)Bevölkerung diese Schritte bewertet. Werden die drei Konzerne in Ihrem gewissenhaften und rechtschaffenen Image gestärkt, oder richten sie irreversible Schäden an Ihrer Reputation an?
Eine Lehre jedoch wird wikileaks zusammen mit seinen Sympathisanten lernen:
Alles muss man selber machen…