Inzwischen sind Transaktionen zu Wikileaks bei so vielen Anbietern gesperrt, dass fast schon eher die eine Meldung Wert sind, die sie noch zulassen. Fast. Nun also springt die Bank of America auf die Welle der ‚patriotischen’ Blockierer auf, und sperrt alle Transaktionen ihrer Kunden an Wikileaks, Begründung ist, wie immer, ein nicht näher bezeichneter Verdacht der Verletzung irgendeiner AGB-Klausel.
Verwunderlich ist nur wie spät die Bank of America auf diese Idee kommt: Warum erst jetzt? Wollte man vorher seine Infrastruktu für die erwarteten Proteste ausbauen? Es wird nun natürlich spekuliert, ob sie die große amerikanische Bank ist, um die sich das angekündigte nächste Leak drehen wird.
Im Wikileaks-Twitter-Account heißt es
Does your business do business with Bank of America? Our advise is to place your funds somewhere safer.
Leere Drohungen oder Unsicherheitskampagnen gehörten bisher nur sehr selten zum Repertoire von Wikileaks.