Lustige Geschichte über eine Umfrage der FDP-Fraktion-Niedersachsen auf ihrer Webseite zu längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke. Entgegen der üblichen „rund hundert Nutzern“ an den Umfragen auf der Webseite sollen es diesmal gleich 16000 gewesen sein. Die FDP-Fraktion vermutet tatsächlich einen „Hacker-Angriff“, weil rund 9900 Stimmen von einem einzigen „Computer-Server“ stammen würden, wie der Fraktionschef Christian Dürr erklärte.
Dürr vermutet, dass grüne Kreise die Umfrage mit einem Hackerangriff gezielt manipuliert haben.
Wahrscheinlich war man sich nicht bewusst, wie schnell heute über die neuen Öffentlichkeiten Menschen für Umfragen mobilisiert werden können und wahrscheinlich war das eingesetzte Tool nicht ausreichend abgesichert und ließ sich einfach mit einem Script automatisiert ausfüllen. Aber warum das ein Hackerangriff sein soll, wissen wohl nur dpa und die FDP-Fraktion.
Kleiner Tip für die Zukunft: Wahlweise die eingesetzten Umfragetools optimieren, besser mobilisieren oder Umfragetools gleich aus dem CMS rausschmeißen. Hat man nur Ärger mit und bringen überhaupt nichts. Außer der Möglichkeit, komische Statements an die Presse zu geben, wenn irgendwas schief läuft.
Die aktuelle Umfrage scheint auch gehackt worden zu sein. Anders kann ich mir die Auswahlmöglichkeiten und die Wortwahl „abartig“ nicht erklären:
