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Verhandlungsmasse Futurezone

Auch in Österreich gibt es Streit zwischen dem Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den privaten Verlegern. Und wie das immer so ist, ist im Zweifelsfall die Netzpolitik Verhandlungsmasse. In diesem Fall soll die Futurezone bedroht sein, die quasi ein Öffentlich-Rechtliches Heise-Angebot ist. Das sei ein „Special Interest-Angebot“, so wird der ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Standard zitiert. Er…

  • Markus Beckedahl

Auch in Österreich gibt es Streit zwischen dem Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den privaten Verlegern. Und wie das immer so ist, ist im Zweifelsfall die Netzpolitik Verhandlungsmasse. In diesem Fall soll die Futurezone bedroht sein, die quasi ein Öffentlich-Rechtliches Heise-Angebot ist. Das sei ein „Special Interest-Angebot“, so wird der ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Standard zitiert. Er will den privaten Verlegern einen Deal über Online-Inhalte anbieten, so dass der ORF „sich auf Bewegtbild im Netz konzentrieren“ könnte, und dabei „Textinhalte auf „Überblicksberichterstattung“ und Inhalte mit Radio- und TV-Bezug“ beschränkt.

Das wäre echt schade aus Sicht der Netzpolitik, bietet doch die Futurezone zuverlässige und oft sehr ausführlich recherchierte Beiträge – nicht nur über österreichische Themen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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11 Kommentare zu „Verhandlungsmasse Futurezone“


  1. Torsten

    ,

    Sagen wir es mal so: die Qualität von Futurezone ist doch sehr gemischt.


  2. sollte eine rettungsaktion notwendig werden, ich bin dabei.


  3. thinker

    ,

    Futurezone und die qdepesche sind wirklich wichtig. Erich Moechl hat die Sache mit den ETSI-Papers etc. rausgebracht. Klar, wenn die Privaten für solch aufwendige Recherchen selbst keine Ressourcen haben, dann muss man eben auf anderen Wegen die Konkurrenz plattmachen…


  4. Bender

    ,

    Interessant ist auch, dass in diesem Zusammenhang oe3.at als „Ersatz“ für Futurezone genannt wird und von FM4 gar nichts zu lesen ist. Da muss man ja gleich um das nächste Special Interest-Angebot des ORF Angst haben.


  5. Stimmt, die Qualität der Beiträge ist oft stark unterschiedlich.
    Doch die meisten News sind wirklich gut recherchiert, schnell und vor allem sehr objektiv gehalten. Vor allem für mich als Österreicher wäre es sehr schade, wenn dieses Angebot wegfallen würde.


  6. Remember: „innocence in danger“ waren die „Berater“ für Zensursula vdL.


  7. […] Verhandlungsmasse Futurezone […]


  8. Robert

    ,

    futurezone trägt mit seinem Angebot nicht nur zur Netzpolitik bei sondern schafft auch Öffentlichkeit und wäre auf jeden Fall ein Verlust für Netzaktivisten, Datenschützer und Bürgerrechtlern in Österreich.


  9. […] Verhandlungsmasse Futurezone: Auch in Österreich gibt es Streit zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den privaten Verlegern. Und wie das immer so ist, ist im Zweifelsfall die Netzpolitik Verhandlungsmasse. In diesem Fall soll die Futurezone bedroht sein, quasi ein öffentlich-rechtlicher Heise-Newsticker und eine meiner wichtigsten Informationsquellen. Das sei ein »Special Interest-Angebot«, so wird der ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Standard zitiert. Er will den privaten Verlegern einen Deal über Online-Inhalte anbieten, so daß der ORF »sich auf Bewegtbild im Netz konzentrieren« könnte, und dabei »Textinhalte auf »Überblicksberichterstattung« und Inhalte mit Radio- und TV-Bezug« beschränkt. [netzpolitik.org] […]


  10. […] Im März hatten wir darüber berichtet, dass das ORF-Angebot Futurezone.orf.at als Verhandlungsmasse in der Debatte über den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in Österreich im Netz vor dem Aus stehen könnte. Die Befürchtung ist nun Realität geworden. […]

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