Auch in Österreich gibt es Streit zwischen dem Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den privaten Verlegern. Und wie das immer so ist, ist im Zweifelsfall die Netzpolitik Verhandlungsmasse. In diesem Fall soll die Futurezone bedroht sein, die quasi ein Öffentlich-Rechtliches Heise-Angebot ist. Das sei ein „Special Interest-Angebot“, so wird der ORF-Finanzdirektor Richard Grasl im Standard zitiert. Er will den privaten Verlegern einen Deal über Online-Inhalte anbieten, so dass der ORF „sich auf Bewegtbild im Netz konzentrieren“ könnte, und dabei „Textinhalte auf „Überblicksberichterstattung“ und Inhalte mit Radio- und TV-Bezug“ beschränkt.
Das wäre echt schade aus Sicht der Netzpolitik, bietet doch die Futurezone zuverlässige und oft sehr ausführlich recherchierte Beiträge – nicht nur über österreichische Themen.