Video-Zusammenfassung Datenschutz-Dialog
von markus um 17:21 am Freitag, 22. Januar 2010 | 35 Kommentare
Von der ersten Dialogveranstaltung der Reihe “Perspektiven deutscher Netzpolitik” gibt es jetzt eine 30 Minuten lange Zusammenfassung auf Video:
Update: Keine Ahnung, warum das Video wieder entfernt worden sind. Die Webseite wurde auch gelöscht und gerade wohl durch eine neue ersetzt. Hab das Video mal aus dem Sourcecode rausgefischt, da man wohl auf einmal das Embedding ausgeschaltet hat. Wie mir gerade am Telefon erklärt wurde, gab es kurze technische Probleme.
Man könnte das Video übrigens auch zum Download online stellen.
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Kommentare
35 Kommentare zu “Video-Zusammenfassung Datenschutz-Dialog”
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Jan 22nd, 2010 @ 17:30
Mal wieder 30 Minuten meiner wertvollen Arbeitszeit für ein Video geopfert *g
Jan 22nd, 2010 @ 18:07
Spiekermann sagt aber schön “Code is Law”…
Jan 22nd, 2010 @ 18:17
Huch. Jetzt steht da “private video”?!
Jan 22nd, 2010 @ 18:24
Jupp, schließe mich dem Prob an,…private?
Jan 22nd, 2010 @ 18:33
Die haben wohl das Video bei Vimeo entfernt und durch ein Video ersetzt, wo die Embed-Funktion ausgeschaltet wurde. Warum auch immer. Aber im Sourcecode findet man den Embed-Code noch.
Jan 22nd, 2010 @ 19:09
Super! So habe ich mir das vorgestellt: Die mit der wenigsten Ahnung vom Thema bekommen die meiste Redezeit, wenn man sich im Video Lobo und Billen anschaut. Da kann man sich doch fragen, wer hat eigentlich Lobo eingeladen mit seiner naiven Nicht-Kenntnis von Datenschutzrecht?
Jan 22nd, 2010 @ 19:19
Also mit seiner Einleitung hat sich de Maizière doch gleich schonmal den Titel “Politiker des Tages” verdient, oder?
Was er nicht so alles hochspannendes über das Internet gelernt hat. ;-)
Jan 22nd, 2010 @ 19:52
Schön und gut, aber wieso nur ein 30-minütiger Zusammenschnitt? Ich hätte gerne die komplette Aufzeichnung, um mir einen vollständigen Eindruck zu verschaffen.
Hat das Internet zu wenig Speicherplatz?
Jan 22nd, 2010 @ 20:07
Ja, der Frage schließe ich mich an. Wieso gibt es keine komplette Aufzeichnung? Wer hat das entschieden und warum bitte?
Marcus, könntest Du nachfragen – oder kurz sagen, wo man selbst nachfragen sollte? Im Zweifelsfall gleich bei der nächsten repräsent- äh…Dialogveranstaltung ansprechen. Wenn sie was über das Netz und das Verhalten der Menschen dort lernen wollen, dann, dass hier Transparenz gefragt ist.
Oder kürzer: Wir wollen keine verkürzten, vorverdauten Zusammenfassungen, die entstehen von allein. Wir wollen die Möglichkeit, uns selbst ein vollständiges Bild zu machen.
Jan 22nd, 2010 @ 20:09
Hier die Vimeo URL:
http://vimeo.com/8910837
downloadbar mit z.B. cclive
Jan 22nd, 2010 @ 21:13
Ich würde auch gerne die Rohfassung sehen. Einen Zusammenschnitt kann ich höchstens als Hohn verstehen.
Jan 22nd, 2010 @ 21:48
gibt es eigentlich das ganze Ding in Audio-Form?
also ogg oder mp3?
Jan 22nd, 2010 @ 22:37
Der Staat als mächtigster Datensammler und -weiterverkäufer kam leider nur am Rande vor. Erinnere ich mich daran, dass in diesem Zusammenhang das Wort “Vertrauen” fiel?
Warum sollen weltweit operierende Unternehmen sich einem Datenschutz-Audit verwehren?
Ein Vorbild ist ‘Made in Germany’, das ursprünglich als diskriminierende Bezeichnung für deutsche Produkte geplant war, stattdessen aber zu einem Zeichen für die bessere Qualität mutierte. Ein ‘Certificates in Germany’ könnte ein ähnliches Erfolgsmodell werden, wenn der Staat als Vorbild mitmachen und sich in seiner Datensammelwut selbst beschränken würde.
Stattdessen springt auch der neue deutsche Innenminister bereitwillig über jedes Terror-Stöckchen, das ihm die US-Administration hinhält (hat in diesem Zusammenhang irgendjemand rechrchiert, ob sich die Geschehnisse in Detroit und München tatsächlich so zugetragen haben, wie sie uns rechtzeitig vor der Nacktscanner-Diskussion erzählt wurden?).
Wie passend, dass und wie sich der Innenminister anschliessend zur Rasterfahndung äussert. Business as usual.
Aber schön, dass ihr mal darüber gesprochen habt…
Jan 23rd, 2010 @ 0:08
Bei min. 24:00 (weiß jetzt nicht wer da spricht) auch ganz großes Kino – Haftung für Datenlecks in Software? Wer haftet dann für OpenSource? Oder verbieten wir das dann einfach, dass man sich Software selbst kompilieren kann?
Dazu kommt die Frage was mit Firmen aus dem Ausland ist (also so gut wie alle).
So viel zum Thema “Wie vertreibe ich alle Softwarefirmen schnell und nachhaltig aus Deutschland”
Jan 23rd, 2010 @ 0:44
[...] netzpolitik.org [...]
Jan 23rd, 2010 @ 0:46
[...] netzpolitik.org [...]
Jan 23rd, 2010 @ 1:02
@Simon: Lustiger war ja der Vorschlag, jede Software erstmal irgendwo anzumelden und auf Sicherheit zu prüfen, analog zu einer KFZ-Zulassung.
Jan 23rd, 2010 @ 1:20
@markus
und nach den gleichen qualitätskriterien, die der tüv bei seinen ISO-9000 [..] zertifikationen anwendet (originalton kollege: mit dem prüfverfahren kann man sogar sch* zertifizieren).
Jan 23rd, 2010 @ 2:00
Was erzählt der da bei Minute 21 für einen Blödsinn. Das das Kartellamt Bundestrojaner bräuchte um Online Unternehmen überprüfen zu können.
Jan 23rd, 2010 @ 2:23
Mein Highlight war jemand der von der Firma “guggle” sprach :-p
Jan 23rd, 2010 @ 3:53
Video-Zusammenfassung Datenschutz-Dialog als MP3 und MP4.
Zip-Archiv, 164 MB: http://bit.ly/55lS9T
Jan 23rd, 2010 @ 9:03
“Bevor Windows da eine neue Software macht … brauchen wir eine staatliche Zulassung”
Was soll man dazu noch sagen? Vorallem wie soll sich geringes Vertrauen in eine Firma wie Microsoft durch eine staatliche Zulassung erhöhen? Wird dann der Quellcode veröffentlicht damit das auch unabhängig bewertet werden kann wenn z. B. die FDP der Meinung ist, das prüfende Institut ist zu unabhängig und man tauscht den Kopf aus um mehr wirtschaftsfreundliche Ergebnisse zu bekommen?
Es wurde viel von Vertrauen gesprochen. Das hat der Staat aber nicht nur in Sachen Netzpolitik verspielt.
Jan 23rd, 2010 @ 10:40
CODE IS LAW ….
Wenn der Staat sich aus dem Code raushaelt, dann…
Was fuer eine gequirllte Sch…
Soviel Mist kann man nur ahnungslosen verzapfen.
Und die Leute werden von unseren Steuergeldern auch noch bezahlt. Unglaublich.
Jan 23rd, 2010 @ 11:04
“Soziale Netzwerke sind ein Problem, weil da die Daten weitergegeben werden…” (oder so ähnlich)
Diese Aussage ist doch auch ein Witz, von einem, der keine Ahnung hat und nur mal “davon gehört” hat… womöglich in der Bild gelesen?
Jan 23rd, 2010 @ 11:33
@markus
Was hat denn eigentlich Peter Schaar (BfDI) beigetragen? In dem kurzen Zusammenschnitt kommt er nicht zu Wort.
Jan 23rd, 2010 @ 14:01
@Tharben: Dass Peter Schaar nicht im Video vorkommt, wundert mich doch sehr. Er hat mehr Statement-Zeit als ich gehabt. Der Cutter fand aber wohl Herr Billen interessanter.
Jan 23rd, 2010 @ 14:26
Haben Frauen keine Ahnung von Datenschutz? :) Achne, das hat ja was mit Führungspositionen zu tun…
Jan 23rd, 2010 @ 18:11
[...] Video zum Datenschutzdialog beim Bundesinnenminister netzpolitik.org [...]
Jan 24th, 2010 @ 16:41
Wäre natürlich schöner gewesen, das Video zusehen, so fehlen öfters mal die Zusammenhänge!
Und man merkt, das von der Denkweise, zwei Generationen aufeinander treffen !
Jan 24th, 2010 @ 16:45
Obwohl mir bei diesen 30min schon in großen Abschnitten extrem übel wurde, bestehe ich trotzdem auf der Veröffentlichung der vollständigen Sitzung (video oder von mir aus auch nur audio). Entsprechender Anruf wird morgen beim Ministerium eingehen.
Von Billen hätte ich wesentlich mehr erwartet. Der Mann ist gefährlich. Ebenso interessant dass der bayrische Datenschützer mit seinem Rote-Karten-Beispiel explizit von einem offenen Internet redet. Die Wortwahl verrät die Absichten.
Solange de Maizere den Vergleich mit der Finanzwirtschaft ranzieht, wenn es um die Regulierung des Internetes geht, können wir nichts von ihm erwarten.
Die ganze Chose kommt mir eh nur als eine Darstellung von Pseudo-Offenheit daher. Die CSU will ja auch jetzt ne Mitmach-Partei werden (und auch mal mit attac reden). Keinesfalls dürfen uns solche inhalts- und folgenlosen Charme-Offensiven von den Taten der Regierenden ablenken.
Jan 25th, 2010 @ 5:11
[...] Via: Netzpolitik.org / Zum Artikel [...]
Jan 25th, 2010 @ 15:43
2010: Das Jahr der keimenden Medienkompetenz…
Ganz bewusst habe ich die ersten Tage des neuen Jahres verstreichen lassen. Ich wollte einfach nicht jeder noch so kleinen Neuigkeit nachlaufen. Wollte nicht über Blogger berichten, die ihren Twitter-Account verkaufen, nichts über Scanner berichten, di…
Jan 26th, 2010 @ 7:50
Mir scheint es so, als stünden nach wie vor immer nur wirtschaftliche oder machtpolitische Interessen im Vordergrund. Schon allein wie oft die Worte “Markt” und “Wettbewerb” zu hören waren. Die Wirtschaftsvertreter in dieser Debatte verfolgen m.e. eher eben ihre wirtschaftlichen Interessen und die Vertreter aus der Politik ihre machtpolitischen Interessen, das weiß man ja. Jedoch kommt der einzelne Mensch als Individuum, das seine Rechte (Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit,…) vom Staat garantiert bekommt (oder garantiert bekommen sollte), in dieser Debatte eindeutig zu kurz.
Vielleicht sollte die Debatte auch einmal aus der Perspektive der Rechte der einzelnen Person geführt werden. Dieser Standpunkt wird hier nämlich schlicht ignoriert, wenn nicht sogar absichtlich davon abgelenkt. Es hat den Anschein, als wenn Wirtschaft und Politik diese Veranstaltung nur für moralisches Ansehen abhalten, um den Bürgern vorzugaukeln, daß man sich um ihre Interessen kümmere. Die Vertreter des ccc und der Blogger führten verständliche und sehr qualitative Argumente vor, die aber durch wirtschaftliche oder politische Interessen immer wieder ausgehebelt wurden, obwohl sich eben diese Argumente auf die Grundrechte des Bürgers beziehen.
Aber man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, es stehen ja noch zwei Debattentermine an….
Jan 26th, 2010 @ 9:29
Ich schließe mich der Frage nach dem Rohmaterial an. Wenn da schon über mich geredet wird, würde ich gerne wissen wer was zu sagen und vor hat.
Kann man da nicht irgendwas machen?
Feb 25th, 2010 @ 17:29
@daniel, @lauscher, @michi
YEPP.