Für die einen die „Klowände des Internets“ für die anderen „Nukleus einer neuen Kommunikationskultur und damit zugleich eine Bedrohung der etablier- ten Massenmedien“ – Weblogs spalten die Geister und wehren sich gegen jegliche Klassifizierungs- und Messversuche. Das Gefühl, dass etwas geschieht beschleicht jeden, doch was passiert und wie, ist Gegenstand des globalen Rätselns.
Juliane Krause-Akelbein hat in Ihrer Bachelorarbeit im Fachbereich Medienmanagement die Rolle von Blogs in der politischen Öffentlichkeit und beim Agenda-Setting untersucht. Ihre These lautet:
Die Möglichkeiten der Blogosphäre aktivieren einen Teil des passiven Publikums und ermöglichen damit eine Partizipation der Zivilgesellschaft als kritische Kontrollinstanz
Untersucht hat sie diese These anhand einer Inhaltsanalyse bei Zeit, Spiegel und Focus, sowie andererseits den Blogs Spreeblick, Nerdcore und Netzpolitik – und zwar zur Zeit der E‑Petition gegen das Zugangserschwerungsgesetzt.
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