Der Freitag hat ein schönes Portrait über Peter Sunde veröffentlicht: Der gute Pirat.
„Pirate Bay machte Spaß“, erinnert er sich heute. „Aber es stand auch für etwas, an das ich wirklich glaubte – Meinungsfreiheit.“ Für Sunde, der sich bislang als eher unpolitisch verstand, ist die Heftigkeit, mit der Pirate Bay von amerikanischen Firmen angegriffen wurde, eine Art politische Initiation. „Ich nahm die Anklage sehr persönlich: Alles, was ich kann, kann ich, weil ich kopiert habe. Alles, was ich über Computer weiß, habe ich durch kopierte Sachen gelernt. Jetzt heißt es: Kopieren ist illegal? Das heißt, ich bin illegal!“ Es geht für ihn nun um mehr als ein paar Gratis-Filme.