Der Copyright-War macht auch in China nicht Halt. China möchte das Problem von Urheberrechtsverletzungen mittels einer grossen Spitzel-Armee in den Griff bekommen. Dabei sollen 200.000 Jugendliche aufgefordert werden, die Zollbehörde zu unterstützen. Zu den Zielgruppen gehören Pfadfinder und andere Mitglieder von organisierten Gruppen. Als Mitglieder der so genannten «Jugendliga für die Verfolgung von Internet-Piraterie» sollen sie eine schwarze Liste von Websites überwachen.
Dies berichtet die Netzeitung und bezieht sich auf die „South China Morning Post“. Die Originalquelle finde ich leider wegen einem kostenpflichtigen Archiv nicht. Hier ist die Originalquelle: HONG KONG: Youngsters invited to become Web ’spies’.
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6 Kommentare zu „China rekrutiert Jugendliche als Internet-Spitzel“
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Die Quelle war vermutlich das hier
HONG KONG: Youngsters invited to become Web ’spies’
Youth League for Monitoring Internet Piracy enlist young people to uncover copyright infringment
South China Morning Post
Friday, January 20, 2006
By Benjamin Wong
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Little Brother is watching you
Netzpolitik: China rekrutiert jugendliche als Internet-Spitzel
Ich erwarte Inkarnation von “CHINA SUPA SPY HERO”, einem dutzendjährigem Kind, welches auf der Straße wildfremde Leute anspringt und zur Polizei schleppt.
Ehrlich mal.
…
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[…] Manchmal brauchen News etwas länger, um nochmal die grosse Runde zu machen: Die Regierung von Hongkong möchte 200000 Pfadfinder rekrutieren, als Sptzel Urheberrechtsvergehen zu melden. Stand gestern gross in der New York Times, heute in der Futurezone, morgen sicherlich schon bei Spiegel-Online und am 23. Januar auf netzpolitik.org. von markus um 22:18 | abgelegt in General, Urheberrecht, Digital Rights, China Trackback URL | Comment RSS Feed Tag at del.icio.us | Incoming links […]
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[…] Pfadfinder? Aufklärung? Copyright? Da war doch noch was: Die chinesische Regierung hat Pfadfinder schon länger als Zielgruppe entdeckt. Dort sollen 200.000 Pfadfinder in HongKong die Zollbehörde unterstützen und im Netz nach “Raubkopien” suchen. […]
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[…] China rekrutiert Jugendliche als Internet-Spitzel. China möchte das Problem von Urheberrechtsverletzungen mittels einer grossen Spitzel-Armee in den Griff bekommen. Dabei sollen 200.000 Jugendliche aufgefordert werden, die Zollbehörde zu unterstützen. Zu den Zielgruppen gehören Pfadfinder und andere Mitglieder von organisierten Gruppen. Als Mitglieder der so genannten «Jugendliga für die Verfolgung von Internet-Piraterie» sollen sie eine schwarze Liste von Websites überwachen. […]
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[…] http://www.netzpolitik.org/2006/china-rekrutiert-jugendliche-als-internet-spitzel/ […]
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