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Phänomen Piratenpartei: Ein Spot zur Bundestagswahl 2009

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  • Markus Beckedahl

Jemand hat aus vielen TV-Berichten rund um die Piratenpartei ein schönes Mash-Up gebastelt: Phänomen Piratenpartei: Ein Spot zur Bundestagswahl 2009.

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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Ein tolles Sammelsurium an Politiker-Statement von Pofalla über Dirk Niebel bis hin zum schönsten:

„Die Piratenpartei ist im Kern eine Witzpartei, denn sie hat kein inhaltliches Programm und fordert populäre Dinge, die bedeuten, dass in Zukunft im Internet nur noch Chaos sein soll.“

Das hat nicht jemand gesagt, sondern Philipp Mißfelder von der Jungen Union / CDU. Und damit ernennen wir ihn zum Politiker des Tages! Zum Glück hat ja die CDU ein inhaltliches Programm und fordert nie populäre Dinge. Um Philipp Mißfelder besser vorzustellen sei hier auf ein tolles Portrait von Dirk Kurbjuweit aus einem der vergangenen Print-Spiel verwiesen: Der Schattenmann.

Niemand hat so zielstrebig Karriere in der CDU gemacht wie Philipp Mißfelder. Er ist auf dem Weg nach ganz oben, aber dafür muss er sich ständig der Kanzlerin anbiedern. Ein Bericht über den Zustand des Menschen in der Politik.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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20 Kommentare zu „Phänomen Piratenpartei: Ein Spot zur Bundestagswahl 2009“


  1. Und der Soundtrack? Pirates of the Caribean?


  2. Mißfelder, der Mann mit derAngela Merkel-Bettwäsche.


  3. Der Spot wurde wohl bereits überarbeitet: http://www.youtube.com/watch?v=WDxIIFRLMfg


  4. Hey,
    cool, dass sich das Video so verbreitet. Ist übrigens von mir! :-)
    Freut mich, dass herr Mißfelder hier gebührende Erwähnung findet!


  5. Shakorem

    ,

    mich würde auch der Soundtrack interessieren


  6. @Frank

    Der Spot ist wirklich genial, vielen Dank für die Arbeit, die du dir gemacht hast.
    Ich hab nur eine Frage: Wie sieht es mit den Urheberrechten für die Hintergrundmusik aus? Es wäre wirklich schade, wenn der Spot ausgerechnet daran scheitern würde.
    Und zur überarbeiteten Version: Nimm doch bitte wieder den Tauss am Ende rein, das hat mir gefallen :)


  7. zensurgegner

    ,

    Die überarbeitete Version (Länge 1:30) finde ich im Ansatz schon mal sehr gut ! Allerdings würde ich die beiden negativen Statements von Niebel und Mißfelder rausnehmen. Eingeweihte wissen wie das gemeint ist, aber den Spot würden ja auch Leute sehen, die noch nie was von den Piraten gehört haben.

    Und was ist mit den Rechten an den Ausschnitten und der Musik ?


  8. Die Musik ist von EPICA CD „The Classical Conspiracy“ und die Stücke sind „Montagues and Capulets“ und „Pirates of the Caribbean“. Und – nein, ich habe die rechte natürlich nicht. Aus diesem Grund wird das auch kein offizieller Parteispot werden – für Youtube reicht es aber. An einer veröffentlichbaren Version arbeite ich die nächsten Tage. Und dann kommt vielleicht auch der Tauss wieder rein.


  9. Dr. Kawashima

    ,

    Tja, bloß wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde:

    http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Bodo_Thiesen/Meine_politischen_Forderungen#.C2.A7184b_-_Verbreitung.2C_Erwerb_und_Besitz_kinderpornographischer_Schriften

    Das ist ja wohl eine Steilvorlage für UvdL.


  10. […] Mißfelder bringt es (leider) korrekt auf den Punkt: „im Kern eine […]


  11. Gelungener Mashup, jedoch finde ich die Hintergrundmusik zu laut. Es lenkt mich von der eigentlichen Sache eher ab. Vielleicht auch einfach mehrere Varianten verbreiten. Eine wird sich schon durchschlagen =)


  12. […] Bei netzpolitik.org gab es diese nette Mash-Up zum Thema Piratenpartei zu sehen. Bemerkenswert, witzig, mitreißend, nur als “echter” TV-Spot eignet es sich wohl leider nicht. Schade. « Wahlempfehlung für Pädophile: CDU und SPD. […]


  13. Toller Spot! Die Musik ist auch super, findich auch nicht zu laut (dürfte eher noch krachiger sein, aber dann kuckts keiner mehr). Haaaaach wär ich nur selbst kreativ…


  14. […] Da hat jemand hat aus vielen TV-Schnitzeln rund um die Piratenpartei ein schönes Mash-Up gebastelt. Ein tolles Sammelsurium an Politiker-Statement von Ronald Pofalla bis Dirk Niebel. Und auch der unvermeidliche Philipp Mißfelder (Junge Union/CDU) fehlt nicht: »Die Piratenpartei ist im Kern eine Witzpartei, denn sie hat kein inhaltliches Programm und fordert populäre Dinge, die bedeuten, daß in Zukunft im Internet nur noch Chaos sein soll.« Oh wie schrecklich! Chaos, Anarchie! Im Internet! Sofort ausdrucken und verbieten! [Netzpolitik.org] […]


  15. „[]..denn sie hat kein inhaltliches Programm und fordert populäre Dinge“
    Wenn eine Witzpartei sich darüber definiert, dann ist die CDU ja… oh nein.. genau: eine Witzpartei.


  16. […] Gefunden über den Schockwellenreiter (bzw Netzpolitik) […]


  17. […] obwohl die Erfolgsaussichten mehr als winzig waren. Die Piraten haben mehr Mumm als Leute wie der JU-Mißfelder (“Die Piratenpartei ist im Kern eine Witzpartei“. Es ist leicht, sich über eine […]

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