Der Telekommunikationsanbieter Primacall hat in Hamburg Klage gegen Spreeblick eingereicht. Der Streitwert liegt bei 10.000 Euro und das angedrohte Ordnungsgeld bei 250.000 Euro. Der Fall geht zurück ins Jahr 2007, wo Spreeblick einen ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens zu den Geschäftspraktiken interviewt hat (Da Spreeblick gerade Last-Probleme hat: Hier ist der Artikel im Google-Cache). Das Interview wollen sie wohl immer noch raus haben. Spreeblick sichtet erstmal die Klage mit einem Anwalt und meldet sich dann ausführlich. Erst nach Sichtung kann man sagen, ob man klagen wird oder der Löschungsaufforderung nachkommt.
Primacall scheint wohl keine Relevanz für die Wikipedia zu haben. Ein Artikel wurde gelöscht. Das Spreeblick-Interview dürfte wohl bald auch bei Wikileaks & Co stehen.
Die Klage dürfte wohl eine PR-Kampagne für die umstrittenen Geschäftspraktiken der Firma Primacall sein. Bei Google findet man so allerhand. Falls Ihr darüber bloggt: Seid vorsichtig, wie Ihr was formuliert.